Im Jahr 1956, mit der Ankunft von ZS-DKD, war South African Airways die erste nicht-amerikanische Fluggesellschaft, die die Douglas DC-7 in Betrieb nahm und damit die Lockheed Constellation auf den Europa-Strecken ersetzte. Die DC-7B war das erste Flugzeug der SAA, das den Indischen Ozean überquerte und Perth anflog. Um die Entfernungen mit weniger Tankstopps zurücklegen zu können und die Zwischenlandungen letztlich auf nur zwei auf Mauritius und den Kokosinseln zu reduzieren, bestückte die Fluggesellschaft mit dem bekannten Springbock-Logo die vier Triebwerke mit zusätzlichen "Satteltanks". Die zusätzlichen Tanks konnten jeweils bis zu 832 Liter Treibstoff aufnehmen und trugen dazu bei, die Reichweite einer Standard-DC-7 von 7.400 auf rund 9.000 Kilometer zu erhöhen. Ein Display-Stand liegt bei. Maßstabs- und originalgetreues Kleinmodell für erwachsene Sammler.
Eine Vielzahl Modelle der Douglas DC-9 in den Farben von Swissair sind bereits über die Jahre entstanden. Sie war für etwas mehr als zwei Jahrzehnte, von 1966 bis 1988, das Hauptmuster auf Kurz- und Mittelstrecken. Nicht weniger als 22 Exemplare der gestreckten DC-9-30 standen im Dienst der Swissair – darunter HB-IFW als besonderes Exemplar: sie war der einzige Vollfrachter in der Swissair-Flotte und 1969 als solches von den Douglas fabrikneu übernommen. In der Schweiz wurde sie 1984 wieder ausgemustert, was jedoch nicht das Ende für diesen DC-9-Frachter bedeutete: bis heute (Stand Januar 2025) wird sie, inzwischen in Mexiko registriert, weiterhin für Frachtflüge eingesetzt. Maßstabs- und originalgetreues Kleinmodell für erwachsene Sammler.
Die DC-7 wurde von 1953 bis 1958 von der Douglas Aircraft Company gebaut und war das letzte von Douglas hergestellte Passagierflugzeug mit Kolbenmotor. Insgesamt wurden 338 Exemplare gebaut, die in späteren Jahren zu Frachtflugzeugen oder Löschflugzeugen umgebaut wurden, wodurch viele Flugzeuge nach der Einführung von Düsenflugzeugen im Passagierverkehr noch eine neue Verwendung fanden. Die letzte DC-7 wurde schließlich erst im Jahr 2020 ausgemustert. Douglas begann mit der Entwicklung, nachdem American Airlines nach einem Passagierflugzeug angefragt hatte, das ohne Zwischenlandung die US-Ost- und Westküsten verbinden konnte. Basierend auf der DC-6 behielt die DC-7 die gleiche Spannweite bei, verlängerte den Rumpf um einen Meter und verwendete den 18-Zylinder-Motor Wright R-3350 mit 3.250 PS. Der Prototyp mit der Registration N301AA, die bereits den zukünftigen Eigentümer des Flugzeugs verriet, flog erstmals im Mai 1953. Die erste DC-7 wurde bereits im November desselben Jahres an American Airlines ausgeliefert und war mit First-Class-Sitzen für 65 Passagiere ausgestattet. Der Nonstop-Dienst zwischen New York und Los Angeles wurde am 29. November 1953 aufgenommen. Die Flugzeit betrug etwa acht Stunden, eine deutliche Verbesserung verglichen mit durchschnittlich zehn bis elf Stunden, die der direkte Vorgänger, die DC-6, einschließlich eines Tankstopps benötigte. Dies veranschaulicht auch, wie weit sich die Luftfahrt entwickelt hatte: Ende der 1940er Jahre benötigte eine DC-3 bis zu 17 Stunden, einschließlich drei Tankstopps, um die transkontinentale Reise zu bewältigen. N301AA blieb bis zum Frühjahr 1954 bei Douglas für weitere Tests, bevor sie ebenfalls an American Airlines als Flagship Texas ausgeliefert wurde. Maßstabs- und originalgetreues Kleinmodell für erwachsene Sammler.
Die Einführung der Douglas DC-4 ermöglichte es zahlreichen Gesellschaften, in der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs neue Destinationen zu erschließen. Mit Auslieferung der ersten DC-4 vor 75 Jahren konnte Air France 1946 erstmals die Verbindung Paris-New York aufnehmen. Die viermotorige Maschine absolvierte die Strecke mit zwei Tankstopps im irischen Shannon und im kanadischen Gander in knapp unter 20 Stunden.
Am 2. Mai 1947 startete in Genf zum ersten Mal ein Passagierflug der Swissair nach Amerika. Stolz feierte man den fünfzigsten Jahrestag dieser ersten Atlantik-Überquerung, an dem man ihn am 2. Mai 1997 mit einer DC-4 auf der historischen Route und in historischer Swissair-Bemalung wiederholte. Dafür mieteten die Schweizer eine DC-4 nebst Crew von der South African Airways Museum Society. 2022 jährt sich der erste Transatlantikflug der Swissair zum 75. Mal. Aus diesem Anlass bringt Herpa die DC-4, mit der Swissair das Jubiläum zum fünfzigsten Jahrestag ihres ersten Transatlantikflugs feierte, im Maßstab 1:200 heraus. Mehr Hintergründe zu dem historischen Flug finden Sie in der Ausgabe 6/2022 der WingsWorld.
Flying Tigers wurde in den 1980ern zum größten Frachtcarrier weltweit mit Flügen in sechs Kontinente und betrieb fortan eine riesige Flotte von DC-8-63 und DC-8-73 Frachtern.
Flying Tigers wurde in den 1980ern zum größten Frachtcarrier weltweit mit Flügen in sechs Kontinente und betrieb fortan eine riesige Flotte von DC-8-63 und DC-8-73 Frachtern.
Philippine Airlines erwarb 1948 ihre ersten zwei DC-6 und setzte sie auf der Strecke von Manila nach San Francisco ein. Weil nur noch drei statt bei der DC-4 zuvor vier Tankstopps notwendig waren, konnte sie die Flugdauer von 41 auf 30 Stunden verkürzen. 1952 erhielt Philippine Airlines dann zur Verstärkung ihrer Transpazifik-Routen diese DC-6B mit dem leicht gestreckten Rumpf, getauft auf „Magellan’s Cross / Cruz de Magellanes“. Dieses heute noch existierende Holzkreuz soll von spanischen Entdeckern unter der Leitung von Ferdinand Magellan bei der Ankunft in Cebu auf den Philippinen im Jahr 1521 gesetzt worden sein.
Die inYpsilanti, Florida beheimatete Airline wurde mit Fracht- und Passagiereinsätzen für die Automobilindustrie groß.
Dieses Modell trägt die leicht veränderte Farbgebung mit gestreiftem Heck aus den 1960er Jahren.
Nach ihren Showflügen wird die Herpa DC-3 auf dem Aeroshell Square, dem zentralen Gelände der Air Venture Air Show, vom 26.7. bis 1.8. 2010 zusammen mit weiteren legendären Flugzeugen ausgestellt sein.
1944 gebaut, wurde diese C-54 zunächst im pazifischen Kriegsschauplatz im Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Für den Luft-Transport von Kohle in die Westsektoren der Stadt, deren Zugang auf dem Landweg von der DDR blockiert wurde, wurde sie entsprechend umgebaut. Zur Unterstützung der Berliner Luftbrücke kam sie ab Januar 1949 von der Rhein-Main Air Base nahe Frankfurt zum Einsatz. Heute ist die C-54 mit der Seriennummer 44-9030 Teil des Air Mobility Command Museums auf dem Luftwaffenstützpunkt Dover im US-Bundesstaat Delaware.
Diese C-47, ursprünglich von der Royal Air Force im Zweiten Weltkrieg und später von der südafrikanischen Luftwaffe eingesetzt, ist derzeit im saarländischen Zweibrücken stationiert. Sie trägt die historische Bemalung der Aer Lingus sowie die Kennung EI-ACD “St. Gall“ und ist eine von zahlreichen DC-3/C-47, die an den verschiedenen Events zum Jubiläum der Berliner Luftbrücke im Juni 2019 teilnimmt.
Mit dieser Douglas DC-4, benannt nach der Hafenstadt Rotterdam, eröffnete KLM 1946 die Transatlantik-Route zwischen Amsterdam und New York – eines der vielen Meilensteine in der inzwischen 100-jährigen Geschichte der KLM.
Werksneu im Jahr 1938 geliefert, trug HB-IRO, wie fast alle Swissair Flugzeuge in der ersten Hälfte der 1940er Jahre, auffällige rot-weiße Streifen an Rumpf und Tragflächen. Dies war gängige Praxis während des Zweiten Weltkrieges um zu vermeiden, dass Schweizer Flugzeuge aufgrund von Verwechslungen von den kriegsführenden Parteien abgeschossen werden. 1955 wurde sie an die US-amerikanische Ozark Airlines verkauft. Jahrzehnte später flog sie als N143D in den Farben von Herpa bei zahlreichen Air Shows.
Für etwas mehr als zwei Jahrzehnte betrieb Garuda insgesamt 25 Exemplare der DC-9 auf Routen im Inland sowie zu Anrainer-Staaten. Benannt nach dem längsten Fluss auf der Insel Java trägt PK-GNH ihre Farbgebung der 1970er Jahre.
Modell des ehemaligen Kurz- und Mittlsreckenflugzeugs der einstigen großen US-amerikanischen Airline in der Bemalung der 1980er Jahre.
Modell des ehemaligen Kurz- und Mittlsreckenflugzeugs der schweizer Airline.
Modell des ehemaligen Kurz- und Mittlsreckenflugzeugs in der "Viking-Boat-Bemalung"