Diese jüngste Auflage eines der berühmtesten Flugzeuge der Luftfahrtgeschichte erinnert an einen weiteren Meilenstein in der Luftfahrt, nämlich an den ersten Transatlantikflug von New York nach Paris durch Charles Lindbergh im Jahr 1927. 1997 brachte Air France die Unterschrift des Luftfahrtpioniers hinter dem Cockpit auf der linken Seite des Rumpfs an, um so das Jubiläum zum siebzigsten Jahr zu feiern.
Diese jüngste Auflage von Airbus kleinstem Jet ist nach der Gemeinde Ascona am nördlichen Ende des Lago Maggiore benannt. Auch bei dieser Neuproduktion der A220 werden die verbesserten Triebwerke und Tragflächen verwendet, die das Metallmodell noch detailgetreuer machen.
Die erste A220-300 mit der auffälligen blauen Lackierung von ITA Airways wurde im August 2023 ausgeliefert. Obwohl es bereits der fünfte Airbus A220 ist, der in die Flotte aufgenommen wird, ist er der erste, der im edlen Blau lackiert wurde. Die Fluggesellschaft entschied sich, ihre ersten vier Flugzeuge dieses Typs mit einer überwiegend weißen Lackierung zu lackieren, um deren Treibstoffeffizienz sowie die Nachhaltigkeitsbemühungen („Born to be Sustainable“, Art.Nr. 536875) der Fluggesellschaft zu bewerben. EI-HHM ist nach der Fußballlegende Alessandro Mazzola benannt, der mit der italienischen Nationalmannschaft 1968 Europameister wurde und auch seine gesamte Profikarriere von nicht weniger als 17 Saisons bei Inter Mailand machte.
Die erste A220-300 mit der auffälligen blauen Lackierung von ITA Airways wurde im August 2023 ausgeliefert. Obwohl es bereits der fünfte Airbus A220 ist, der in die Flotte aufgenommen wird, ist er der erste, der im edlen Blau lackiert wurde. Die Fluggesellschaft entschied sich, ihre ersten vier Flugzeuge dieses Typs mit einer überwiegend weißen Lackierung zu lackieren, um deren Treibstoffeffizienz sowie die Nachhaltigkeitsbemühungen („Born to be Sustainable“, Art.Nr. 572705) der Fluggesellschaft zu bewerben. EI-HHM ist nach der Fußballlegende Alessandro Mazzola benannt, der mit der italienischen Nationalmannschaft 1968 Europameister wurde und der auch seine gesamte Profikarriere von nicht weniger als 17 Saisons bei Inter Mailand verbrachte.
Der Airbus A220 stellt inzwischen ein Drittel der Flotte der Schweizer Airline. 21 von den 30 Exemplaren gehören zur längeren A220-300 mit einer Kapazität für 145 Passagier in einer Ein-Klassen-Bestuhlung. Diese Neuauflage ist getauft auf Davos, dem berühmten Luftkur- und Wintersportort, in dem jährlich im Januar das Weltwirtschaftsforum abgehalten wird.
Für die fünftälteste Fluggesellschaft der Welt war es kein prächtiger Start in das Jahr ihres 100-jährigen Bestehens. Die traditionsreiche CSA Czech Airlines, gegründet 1923, verfügte Anfang 2023 nur noch über ein einziges Flugzeug, das auf der Strecke Prag-Paris zum Einsatz kam. Im April ging es dann etwas bergauf: Mit der OK-IOO kam eine zweite A320 hinzu, die zum Jubiläum ebenfalls mit einem 100-Jahre-Logo versehen wurde. In der Corona-Krise hatte CSA Czech Airlines Insolvenz anmelden müssen. Für 2024 soll jedoch mit vier neuen Airbus A220 die Flotte wieder wachsen.
Nach der A319, das kleinste Mitglied der Flotte der US-amerikanischen „Ultra-Billig-Airline“, folgt nun ein Modell der größeren A320neo. Spirit hat bereits 82 Exemplare des Bestsellers von Airbus im Dienst und ersetzt damit ältere A320 und auch die verbliebenen, kleineren A319. Weitere 39 mit 182 Sitzplätzen recht eng bestuhlte Exemplare werden noch folgen. Zusätzlich sind mehr als 60 größere A321neo im markant-simplen gelb-schwarzen Look bei Airbus bestellt, um die wachsende Nachfrage bedienen zu können.
Am 24. Mai 2023 hat die deutsche Fluggesellschaft ihr 600. Airbus-Flugzeug, die A321neo mit der Kennung D-AIEQ, in Empfang genommen. Lufthansa ist der größte Empfänger von Airbus-Flugzeugen in der Geschichte. Um diesen Meilenstein zu feiern, wurde eine große silberfarbene "600" auf die Rumpfseiten der A321neo aufgebracht. Seit 1976 hat die Fluggesellschaft mit der Auslieferung der damals neuen A300B2 nicht weniger als zehn verschiedene Airbus-Modelle übernommen. Mit Blick auf die Zukunft plant Lufthansa, ihre Partnerschaft fortzusetzen und bis zum Jahr 2026 über 100 weitere Airbus-Flugzeuge zu erwerben und dann die Zahl von 700 Auslieferungen zu übertreffen.
Diese A330 MRTT, in Großbritannien als „Voyager KC2“ geführt, wird von der Royal Air Force als VIP-Transport für die britische Königsfamilie, den Premierminister und andere hochrangige Regierungsbeamte betrieben. Nach der Umlackierung vom Standard-Militärgrau im Jahr 2020 in eine Großbritannien-typischere Lackierung erhielt das Flugzeug das Rufzeichen "Vespina". Es ist mit speziellen Kommunikations- und Selbstverteidigungssystemen ausgestattet und verfügt über 58 Business-Class-Sitze sowie 100 Standard-Economy-Class-Sitze. Während das Flugzeug für hochrangige Staats- und Regierungsbeamte ausgerüstet ist, erfüllt es weiterhin seinen militärischen Zweck der Luftbetankung mittels der Schlauchbehälter unter den Flügeln sowie den Transport von Fracht und (militärischem) Personal.
Die aus der A330 entwickelte neue Beluga XL verfügt über eine um 30 Prozent höhere Frachtkapazität als ihr Vorgänger A300-600ST und ermöglicht beispielsweise den Transport von zwei Tragflächen der A350 statt nur einer, wie es bei der bisherigen Beluga möglich war. Äußerlich am leichtesten erkennbar ist die XL an ihrem „Lächeln“, das die Optik des Wals noch verstärkt. Am 21. Juli 2023 startete die sechste und letzte BelugaXL in Toulouse zu ihrem Erstflug. Im Unterschied zu den ersten fünf, zwinkert Beluga Nummer Sechs noch auf der Backbord-Seite. Das aus Metall gefertigte Modell wird mit einem Austauschteil aus Kunststoff gefertigt, wodurch es wahlweise mit geöffnetem und geschlossenem Bugtor dargestellt werden kann.
Virgin Atlantic wurde 1984 gegründet und startete zu ihrem ersten Flug mit einer gebrauchten Boeing 747 von London-Gatwick nach Newark. Durch den geschickten Einsatz von einprägsamem und modernem Marketing und Öffentlichkeitsarbeit entwickelte sich die Airline zur zweitgrößten Langstreckenfluggesellschaft Großbritanniens. Seit über drei Jahrzehnten ziert ein Pin-up-Girl mit dem Union Jack, die „Scarlet Lady“, jedes Flugzeug der Flotte. Diese "Flying Lady" wurde kürzlich durch fünf "Flying Icons" ersetzt, genannt Meera, Ray, Zadie, Oscar und Daley. Diese fünf Figuren, die im Stil der klassischen Scarlet Lady ähneln, repräsentieren einen kleinen Teil von Virgins Bemühungen um mehr Inklusion und Vielfalt. Der zweite von derzeit vier Airbus A330neo in der Flotte, G-VTOM, trägt den Namen Space Oddity, nach dem berühmten Hit von David Bowie aus dem Jahr 1969, mit Daley als Fahnenträger.
Nach 24 Jahren frischt die in Dubai beheimatete Airline ihre Bemalung auf. Die Flagge am Heck und am Leitwerk erhielt einen „3D-Effekt“ und der „Emirates“-Schriftzug am Rumpf wurde erheblich vergrößert. © 2023 Emirates Group
Air Defender 23 war seit Bestehen der NATO die bislang größte Übung einer Verlegung von Luftstreitkräften. Bis zu 10.000 Übungsteilnehmer aus 25 Nationen trainierten die gemeinsame Reaktionsfähigkeit in einer Krisensituation. Deutschland übernahm dabei die führende Rolle und bildete die logistische Drehscheibe. Nicht weniger als 250 Transport-, Überwachungs- und Kampfflugzeuge nahmen von verschiedenen Standorten in Deutschland aus teil. Alleine die Nationalgarde der Vereinigten Staaten verlegte für das Manöver 100 Luftfahrzeuge nach Europa. Erstmals hat die deutsche Luftwaffe aus diesem Anlass einen Airbus A400M vom Transportgeschwader 62 vom Standort Wunstorf mit einer Sonderfolie gestaltet und unterstrich somit die Bedeutung einer engen Kooperation und Koordination der NATO-Partner.
Nachdem sie sieben Jahre in Kiev eingelagert war, wurde UR-09307, inklusive eines neuen Anstrichs im aktuellen Antonov Airlines-Design komplett überholt und war 2016 wieder startklar.
Alaska Airlines gehört mit zu den frühen Betreibern der 727. Zwischen 1966 und 1994 zählten nicht weniger als 61 Exemplare zur Flotte. 1972 startete die Airline ein umfangreiches Rebranding, um die kulturelle Vielfalt Alaskas zu betonen: ein Eskimo, ein Goldgräber in Erinnerung an den Goldrausch, russische Zwiebeltürme, um die russische Geschichte in der Region zu würdigen, und nicht zuletzt auch ein Totem, der die Kultur der Ureinwohner symbolisieren sollte. Diese 727 mit der grün-goldenen Bemalungsvariante erscheint als drittes Modell in unserer Serie zum 60. Jubiläum der Boeing 727. Bislang erschienen sind Modelle des legendären Dreistrahlers in den Farben der Delta Air Lines (Art.Nr. 537278) und der Pan Am (537285).
Die Regierungsflugzeuge der Republik Südkorea tragen das Rufzeichen "Code One". Das zweite und jüngste Flugzeug dieser Art ist die Boeing 747-8 Intercontinental. Ursprünglich 2017 neu an Korean Air ausgeliefert, wurde sie 2021 ausgeflottet und erhielt für Regierungszwecke eine umfangreichen VIP-Ausstattung nebst neuer Kommunikations- und Sicherheits- bzw. Selbstverteidigungsanlagen. Sie löste die 747-400 ab, die seit 2010 im Einsatz und das erste Flugzeug war, das vollständig für Regierungsaufträge eingesetzt und ausgerüstet wurde. Vor 2010 charterte die Regierung Flugzeuge von Asiana oder Korean Air, die dann das Siegel des Präsidenten trugen. Nach Beendigung der offiziellen Nutzung wurden sie wieder in den regulären kommerziellen Betrieb überführt.
Qatar Amiri Flight, deren Flotte ausschließlich der königlichen Familie von Katar und anderen hochrangigen Regierungsmitarbeiter vorbehalten ist, wollte ursprünglich eine ihrer Boeing 747 mit VIP-Interieur verkaufen, da sie nur selten im Einsatz war. Gerade einmal etwas mehr als 400 Flugstunden standen in den Logbüchern der ehemaligen VQ-BSK. Der Emir von Katar machte das Flugzeug mit Besprechungsräumen, Lounges, First-Class-Bestuhlung und sogar einer Krankenstation jedoch kurzerhand zu einem Geschenk an die Türkische Republik. Die nun TC-TRK registrierte 747-8 trägt das auffällige und elegante Design der türkischen Regierungsflotte.
Zahlreiche Komponenten der Boeing 787, auch bekannt als "Dreamliner", werden in Japan und Italien gefertigt und anschließend mit vier stark modifizierten Flugzeugen des Typs 747-400 zur Endmontage in die USA transportiert. Boeing gab diesen "Large Cargo Freighters" daher den passenden Spitznamen "Dreamlifter". Ursprünglich 1992 an Malaysia Airlines ausgeliefert, war N718BA der letzte von insgesamt vier Jumbo-Jets, die umgebaut und 2010 für Boeing in Dienst gestellt wurden. Neben dem bauchigen Laderaum ist das auffälligste Merkmal das schwenkbare Heck. Diese Neuentwicklung im Maßstab 1:500 kann wahlweise geschlossen oder mit seitlich geschwenktem Heck dargestellt werden.
Als weitere Ergänzung der Ende 2022 gestarteten kleinen Sonderserie zum 40. Jubiläum der Boeing 767 folgt nun ein Modell in den klassischen Farben der Air Canada der 1970er und 1980er Jahre. C-GAUB wurde 1983 als erste von 23 Boeing 767 der 200er-Serie in Dienst gestellt. Später sollten dann noch mehr als 40 Exemplare der längeren 767-300 folgen.
Im Jahr 2022 begann Maersk mit der Umbenennung seiner Luftfrachtsparte Star Air in Maersk Air Cargo, die nun die leicht erkennbare hellblaue Lackierung der Muttergesellschaft trägt. Ursprünglich 1990 an die bahrainische Gulf Air ausgeliefert und später von Delta Air Lines betrieben, wurde OY-SYA im Laufe des Jahres 2022 zu einem Vollfrachter umgebaut und nahm im Januar 2023 erste Flüge für Maersk Air Cargo auf. Die Flotte besteht derzeit aus 21 Boeing 767, neue und größere 777-Frachter sind bestellt.
Nach zahlreichen Modellveröffentlichungen in der aktuellen Lackierung, die Air Canada erstmals 2017 anlässlich ihres 80-jährigen Jubiläums einführte, erscheint nun auch ein Modell des größten Flugzeugs, das heute von der größten Airline des Landes betrieben wird. Das Flaggschiff der Flotte bietet je nach Konfiguration Platz für 400 bis 450 Passagiere.
Dezent modernisiert die größte französische Airline seit dem Frühjahr 2021 ihr Erscheinungsbild. So wurde der „Air France“-Schriftzug am Rumpf deutlich vergrößert, das SkyTeam-Logo und die Typenbezeichnung werden neu zum Heck hin platziert und das traditionsreiche geflügelte Seepferdchen fand einen neuen prominenten Platz hinter dem Cockpit. Diese Neuauflage trägt den Namen der nordfranzösischen Hafenstadt Dünkirchen.
In nunmehr vierter Auflage erscheint das Flaggschiff der Swiss in 1:500 von Herpa, dem einzigen derzeit offiziellen Lizenzpartner im Bereich Flugzeugmodelle. Diese jüngste Auflage trägt die Kennung HB-JNK und ist nach Luzern, der pittoresken Stadt in der Zentralschweiz benannt.
Mit Indienststellung der beiden Dreamliner, verstärkt und modernisiert die nationale Fluggesellschaft der Mongolei ihre bisher aus einer Boeing 767 bestehenden Langstreckenflotte. Neben Verbindungen nach Seoul und Tokyo sollen mit Übergabe der zweiten, nach Kabul Khan benannten 787, auch Verbindungen nach Westen, vornehmlich nach Frankfurt aufgenommen werden. Der Mongolenfürst Kabul gilt in der mongolischen Geschichte als Begründer des ersten mongolischen Staates Mitte des 12. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung. Außerhalb Asiens berühmter wurde erst sein Urenkel Dschingis Khan, der Gründer des mongolischen Weltreichs, welches sich Mitte des 13. Jahrhunderts vom Pazifik bis nach Osteuropa ausgedehnt hatte.