1968 führte Sabena die Fokker 27 ein und bediente damit vor allem Zubringer-Strecken ins benachbarte europäische Ausland, wie unter anderem in die Niederlande, in den Westen Deutschlands oder nach Südengland.
Bereits ab 1965 nahm Rocky Mountain Airways den Betrieb auf. Ab 1986 flog die in Denver beheimatete Gesellschaft als Continental Express für die Muttergesellschaft Continental Airlines in deren damaliger rot-goldenen Farbgebung. Die „Dash 7“ mit ihren hervorragenden Eigenschaften für Kurzstarts- und -landungen waren ideal für die Gebirgsregion mit ihren oft kurzen und hochgelegenen Pisten.
Seit 1994 gehört die königlich-niederländische Luftwaffe zu den zahlreichen Nutzern des vor mehr als 60 Jahren entwickelten vielseitigen Transportflugzeugs. 2019 erhielt das Leitwerk dieser C-130H diese Sonderbemalung zum 25. Jubiläum des Einsatzes der Hercules bei der 336. Staffel.
2019 begann die 302. Hikotai (Staffel) die Umrüstung auf die neue, hochmoderne F-35. Sie ist der erste Einsatzverband der japanischen Luftwaffe, die mit dem Tarnkappenjäger ausgerüstet wird. Von den 42 bestellten Exemplaren wurden die ersten vier noch von Lockheed in den USA hergestellt. Alle weiteren Flugzeuge werden unter Lizenz von Mitsubishi in Japan gefertigt.
Bei dieser frühen Bemalung aus den 1970er Jahren der Air France prangten noch keine europäischen Sterne am Leitwerk, und das Logo mit dem Seepferd, von Mitarbeitern oft mit einem Schmunzeln auch „la crevette“ (Garnele) genannt, war am Bug des Überschalljets deutlich größer abgebildet.
Im Dezember 1950 nahm die nationale Fluggesellschaft Argentiniens den Betrieb auf. Wie inzwischen in der Luftfahrt üblich, feiert sie diesen Anlass mit einem Retroflieger. Dafür entschied man sich für die in den 1970er Jahren eingeführte und wohl bekannteste Bemalungsvariante der Airline.
Die thailändische Airline erfreut Passagier und Sammler mit ihrem farbenfrohen Auftritt und den zahlreichen Bemalungsvarianten, so wie dieses Exemplar in Rosa und Gelb. Eine weitere, in Blautönen gehaltene Boeing 737 ist ebenfalls in limitierter Auflage erhältlich (Art.-Nr. 534888).
Wie der Name schon sagt, ist diese Billigfluggesellschaft im Emirat Dubai beheimatet. Mit ihrer reinen Boeing 737-Flotte verbindet sie Dubai mit über 90 Zielen in Europa, im Nahen Osten, in Afrika sowie in Zentral- und Ostasien. Über 220 Boeing 737 Max hat die Airline bestellt.
Trotz der sehr schwierigen wirtschaftlichen und politischen Lage schafft es die libanesische MEA nicht nur, ihre Flotte mit bislang vier werksneuen A321neo zu modernisieren, sondern gleichzeitig auch ihren Markenauftritt zu verjüngen.
Die neue A320neo ist das zentrale Element beim Umbau der Flotte der SAS, die bis 2023 ausschließlich aus Airbus-Flugzeugen bestehen soll. Insgesamt mehr als 60 Exemplare, die entweder bestellt oder bereits in Betrieb sind, ersetzen kontinuierlich ältere A320 und die übrigen Boeing 737.
Mit dem Sonderflug LH2020 feierte Lufthansa am 31. Oktober 2020 die Eröffnung des neuen Berliner Flughafens, der den Namen des ehemaligen (West-)Berliner Bürgermeisters und späteren Kanzlers der Bundesrepublik Deutschland, Willy Brandt trägt. Aus diesem Anlass erhielt diese A320neo den Taufnamen „Neubrandenburg“ und den Sonderschriftzug „Hauptstadtflieger“. Lufthansa führt damit die Tradition fort, die sie mit der Fanhansa, dem Siegerflieger und dem Mannschaftsflieger begonnen hatte.
Die noch junge brasilianische Airline ist die erste und bislang einzige Betreiberin der neo-Variante des Erfolgsmodells A330 von Airbus. Insgesamt fünf Exemplare der längeren A330-900 verstärken die Langstreckenflotte der bereits im Einsatz stehenden acht A330-200.
Die ersten drei von insgesamt 14 bestellten Exemplaren der jüngsten Variante der A330-Familie sind bereits an Garuda ausgeliefert worden. Sie sollen zunächst auf Routen von Jakarta nach London, Amsterdam und anderen neuen europäischen Zielen eingesetzt werden. Dieses erste Exemplar wirbt mit einem Sonderaufdruck für ein „großartiges Reiseerlebnis“ an Bord der neuen A330neo.
Erst 2019 startete die jüngste vietnamesische Airline ihren Flugbetrieb. Neben Flugzeugen der A320-Familie für Flüge innerhalb Vietnams und ins benachbarte ostasiatische Ausland sind inzwischen die ersten von nicht weniger als zwanzig bestellten 787 Dreamliner ausgeliefert, mit denen Langstrecken nach Nordamerika und Europa unternommen werden.
Die auf „Sneeuwklokje“ („Schneeglöckchen“) getaufte und im Dezember 2019 ausgelieferte Boeing 787 ist, wie die gesamte derzeitige Flotte der längsten Dreamliner-Variante, trotz des derzeit ausgedünnten Flugplans als Folge der Covid-19-Pandemie weiterhin auf Routen zwischen Amsterdam und dem amerikanischen Kontinent im Einsatz.
Zu ihren Glanzzeiten war Mexicana nicht nur die größte Airline ihres Landes, sondern in den 1970er Jahren auch die größte Exportkundin des einst so populären Trijets von Boeing. Als Teil einer limitierten Sonderserie zum 100. Jubiläum ihrer Gründung trägt diese zwischen 1974 und 1995 betriebe 727 die klassische Bemalung aus den 1970er Jahren. Versäumen Sie nicht das erste Modell in der Jubiläumsserie: den Airbus A318 in der letzten Bemalung der Mexicana (Art.-Nr. 534772).
Als 1972 der erste Tupolev-Dreistrahler in der bulgarischen Hauptstadt Sofia eintraf, war dies die erste TU-154, die in ein Land außerhalb der Sowjetunion geliefert wurde. Bis zu 21 Exemplare waren gleichzeitig im Einsatz und bedienten auch Langstrecken bis nach Asien und Nordamerika.
Nach zwei Etihad-Modellen der Boeing 787 in japanischem (Art-Nr. 534611) und US-amerikanischem (Art-Nr. 534543) Design, folgt nun eine A380 der in Abu Dhabi beheimateten Airline, die für das Vereinigte Königreich als deren Handelspartner und Reiseziel wirbt.
Unter der Dachmarke Lufthansa Regional sind alle Gesellschaften zusammengefasst, die im Auftrag der Lufthansa regionale Dienste durchführen. Die Tochter Lufthansa CityLine betreibt 35 Exemplare der in Kanada entwickelten CRJ-900, die sukzessive das neue Branding ohne den Schriftzug „Regional“ erhalten.
Am 18. Juni 1960 – vor über 60 Jahren also – genehmigte der Ministerrat der UdSSR die Entwicklung eines neuen vierstrahligen Langstreckenflugzeugs, das die propellergetriebene TU-114 ersetzen sollte. Drei Jahre später hob am 3. Januar 1963 der erste Prototyp zu seinem Jungfernflug ab. Die TU-114 sollte für Jahrzehnte das Standard-Langstreckenflugzeug der Sowjetunion und später Russlands bleiben. Die IL-62 wurde in mehr als 30 Länder exportiert. Letzte Betreiber-Gesellschaft im Passagierdienst ist die nordkoreanische Air Koryo, die aktuell zwei Exemplare für den Liniendienst und zwei weitere für Regierungsflüge einsetzt. Durch die Anordnung der vier Triebwerke am Heck des Flugzeugs drohte das Flugzeug im leeren Zustand leicht nach hinten zu kippen. Um das zu vermeiden, installierte Ilyushin ein herausfahrbares Stützrad, das auch bei dem Metallmodell in 1:200 als auswechselbares Anbauteil nachgebildet wird.
Gerade einmal zwei Monate nach dem Konkurrenten Germanwings ging Hapag-Lloyd Express als Billigflug-Marke der TUI-Gruppe an den Start. Durch den Werbeslogan „Fliegen zum Taxipreis“ und der dazu passenden, sehr markanten Bemalung gelang ihr ein erfolgreicher Start. Neben 737 wurden auch Fokker 100 im Taxi-Look eingesetzt. 2007 wurde HLX mit Hapagfly zur heutigen Marke TUIfly zusammengeführt.
Nicht zufällig erinnert das Design an eine große italienische Fluggesellschaft: Zwischen 1964 und 1994 operierte ATI als Tochterunternehmen und im Auftrag der Alitalia und setzte dabei unter anderem bis zu 30 DC-9 auf inneritalienischen Routen sowie ins benachbarte Ausland ein.
Die spanische Regionalairline verbindet vor allem die einzelnen Inseln der Kanaren miteinander. Darüber hinaus fliegt sie auch Madeira, die Kapverden und Ziele in Westafrika an. Nicht weniger als 21 ATR-72 kommen dabei zum Einsatz.
Nach einer geplanten Wartung, kehrte LX-VCF Ende August 2020 mit einer Überraschung für die Öffentlichkeit zu ihrer Heimatbasis zurück: Auf dem Flugzeug dargestellt ist eine medizinische Maske, die die markante Nase des Jumbojets abdeckt. Mit der Ergänzung des Slogans „nicht ohne meine Maske“, unterstützt Cargolux die Kampagne der Luxemburger Regierung zur Verwendung von Gesichtsmasken, um die Covid-19 Pandemie einzudämmen.