Von 1958 bis 1975 versah dieses weltgrößte propellergetriebene Passagierflugzeug äußerst zuverlässig ihren Dienst. Unser Modell erscheint in der frühen Bemalungsvariante aus den 1950er und 1960er Jahren.
Modell der letzen, je gebauten TU-134 in der Auslieferungsbemalung von 1984.
Aviogenex wurde 1968 als Charterfluggesellschaft gegründet, um Sonnenanbeter aus Westeuropa, mit Schwerpunkt Deutschland und Großbritannien, nach Jugoslawien zu bringen. Am 30. April 1969 erfolgte der Erstflug von Belgrad nach Düsseldorf mit einer TU-134. Getauft war die 1971 ausgelieferte YU-AJA auf die Stadt Titograd. Zwischen 1946 und 1992 wurde die Stadt Podgorica, heute Hauptstadt der Republik Montenegro, zu Ehren des jugoslawischen Staatspräsidenten Josip Tito umbenannt.
Insgesamt 14 Exemplare des Kurzstreckenjets setzte die tschechoslowakische Staatslinie CSA zwischen 1971 und 1997 auf ihren Kurzstrecken in Europa ein. Unser Modell erscheint in eine spätere Farbgebung, die ab 1992 eingeführt wurde.
Unser Modell der DM-SCV trägt die Bemalung mit silbernem Rumpf und grauer Nase, in welcher die TU-134er ursprünglich an Interflug ausgeliefert wurden.
Die Ankunft der ersten TU-134 im November 1968, vor 55 Jahren also, läutete das Jet-Kapitel bei der polnischen LOT ein. 1973 folgten leistungsfähigere TU-134A, die neben einem gestreckten Rumpf für nunmehr 76 Passagiere viele technische Verbesserungen aufwiesen.
1968, vor 50 Jahren also, erwarb die ungarische Fluggesellschaft mit der TU-134 ihren ersten Jet. Der letzte Twinjet aus sowjetischer Produktion wurde 1997 außer Dienst gestellt. Im Sommer 1969 begann bei Malév mit Indienststellung der ersten TU-134 das Jetzeitalter. Erst 1998 wurden diese zugunsten modernerer westlicher Fluggeräte außer Dienst gestellt.
CCCP-77109 war eine von zwei TU-144S, die von 1977 bis 1978 im regulären Liniendienst zwischen Moskau und Alma-Ata, der damaligen Hauptstadt der sowjetischen Teilrepublik Kasachstan eingesetzt wurden. Für die Flugdistanz von 3.260 Kilometer benötigte die TU-144 im Schnitt zwei Stunden.
Arkhangelsk Airlines wurde nach der Übernahme durch Aeroflot 2004 in Aeroflot Nord umbenannt und erhielt eine an den Mutterkonzern orientierte Lackierung. Statt der russischen Flagge trägt sie allerdings Schneeflocken auf dem Leitwerk.
Von 1973 bis 2001 betrieb die ungarische Malév insgesamt 18 Exemplare der TU-154.
Der Januar 2010 markierte mit der Außerdienststellung der letzten TU-154M einen Zeitenwechsel der Aeroflot hin zu westlichem Gerät. Als einer der letzten Maschinen erhielt diese TU-154 noch die frischen aktuellen Farben der größten russischen Airline.
Zur Flotte der in Rostow am Don im Süden Russlands beheimateten Tochtergesellschaft der Aeroflot gehörten zeitweilig bis zu 21 Exemplare der TU-154.
Am 7. September 2010 fielen an Bord von Flug 514 alle elektrischen Systeme aus. Die Besatzung schaffte es, die Maschine auf dem stillgelegten Flughafen Izhma notzulanden; alle 81 Insassen blieben unverletzt. Obwohl schwer beschädigt, konnte das Flugzeug vor Ort repariert werden und ist noch heute im Einsatz.
Als 1972 der erste Tupolev-Dreistrahler in der bulgarischen Hauptstadt Sofia eintraf, war dies die erste TU-154, die in ein Land außerhalb der Sowjetunion geliefert wurde. Bis zu 21 Exemplare waren gleichzeitig im Einsatz und bedienten auch Langstrecken bis nach Asien und Nordamerika.
Die nationale Fluggesellschaft Weißrusslands betreibt trotz einer stetigen Modernisierung mit neuerem westlichem Fluggerät weiterhin zwei TU-154 in ihrer klassischen Lackierung.
Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 960 km/h war die in der Sowjetunion entwickelte TU-154 eine Zeitlang das schnellste Unterschall-Verkehrsflugzeug der Welt. Die modernisierte Variante TU-154M, die 1982 unter anderem auf Wunsch von LOT eingeführt wurde, verfügte über neue Triebwerke mit deutlich reduziertem Kraftstoffverbrauch. Insgesamt 14 der markanten Dreistrahler waren von 1985 bis 1993 bei der polnischen Fluggesellschaft im Einsatz. SP-LCA wurde 1986 an LOT ausgeliefert und 1999 an Turan Air aus Aserbaidschan verkauft, wo sie bis zur Schließung der Fluggesellschaft im Jahr 2013 im Einsatz blieb.
Der robuste und zuverlässige Dreistrahler wurde über Jahrzehnte nicht nur von den Fluggesellschaften des Landes, sondern auch von der sowjetischen und später russischen Regierung eingesetzt. So auch dieses Exemplar, das in den Farben der Fluggesellschaft Rossiya mit einer VIP-Ausstattung bis vor kurzem im Staatsdienst stand.
Seit 2004 firmiert die vorher als Sibir Airlines bekannte Airline und ihrem IATA-Code als S7 Airlines und hat ihre Flotte schrittweise mit der neuen grünen Bemalung versehen.
UTair unterhält ein dichtes inner-russisches Netz sowie einige Verbindungen ins Ausland, darunter nach Israel und Deutschland.
Beheimatet auf den Flughafen desselben Namens im Südwesten Moskaus, bediente Vnukovo Airlines seit 1994 mehr als 100 Ziele mit Ihrer Flotte aus Ilyushin IL-86 und Tupolev Tu-154. 2001 fusionierte sie mit Siberia Airlines, die heute als S7 Airlines bekannt ist. Die Airline erfreut sich noch heute großer Beliebtheit bei Luftfahrtfans, was sicher auch auf ihre außergewöhnlichen Bemalung zurückzuführen ist.
Die Airline mit Sitz in Moskau betreibt eine Flotte ausschließlich aus Flugzeugen vom Typ TU-204/214. Drei davon sind im Frachtdienst im In- und Ausland unterwegs.
Bei der TU-214 handelt es sich um eine Weiterentwicklung der TU-204-100 mit einer höheren Ladekapazität und größerer Reichweite.