Erstmals erscheint ein Modell des legendären Überschallflugzeuges in der 1984 eingeführten „Landor“-Lackierung aus den neuen Concorde-Werkzeugen mit abgesenkter Nase.
Parallel zur Vorserienmaschine, die von BAC in Großbritannien gebaut wurde, entstand bei Aerospatiale in Frankreich dieses zweite Exemplar. Bevor mit der Serienfertigung gestartet werden konnte, wurde das Flugzeug ausgiebig getestet. Zum 50. Jubiläum des Erstflugs des Überschallflugzeuges erscheint nun diese Concorde in der Werksbemalung in limitierter Auflage. Das Modell der Schwestermaschine aus britischer Produktion mit der Kennung G-AXDN wurde bereits vor einigen Jahren exklusiv für den Herpa Wings Club produziert.
Parallel zur Vorserienmaschine, die von BAC in Großbritannien gebaut wurde, entstand bei Aerospatiale in Frankreich dieses zweite Exemplar. Bevor mit der Serienfertigung gestartet werden konnte, wurde das Flugzeug ausgiebig getestet. Die Formen für eines der bekanntesten Flugzeuge der Luftfahrtgeschichte wurden komplett überarbeitet. Neben vielen kleineren Modifikationen ist die abgesenkte Nase die auffälligste Neuerung.
Bei dieser frühen Bemalung aus den 1970er Jahren der Air France prangten noch keine europäischen Sterne am Leitwerk, und das Logo mit dem Seepferd, von Mitarbeitern oft mit einem Schmunzeln auch „la crevette“ (Garnele) genannt, war am Bug des Überschalljets deutlich größer abgebildet.
Diese jüngste Auflage eines der berühmtesten Flugzeuge der Luftfahrtgeschichte erinnert an einen weiteren Meilenstein in der Luftfahrt, nämlich an den ersten Transatlantikflug von New York nach Paris durch Charles Lindbergh im Jahr 1927. 1997 brachte Air France die Unterschrift des Luftfahrtpioniers hinter dem Cockpit auf der linken Seite des Rumpfs an, um so das Jubiläum zum siebzigsten Jahr zu feiern.
Braniff Airways hatte im Jahr 1966 Optionen für drei Concorde-Flugzeuge bei Aerospatiale platziert, diese aber 1973 wieder storniert. Sechs Jahre später, im Januar 1979, ging die Fluggesellschaft im Rahmen eines ehrgeizigen Expansionsprogramms aber eine Partnerschaft mit Air France und British Airways ein, um Überschallflüge zwischen Dallas-Fort Worth und Europa anzubieten. Die beiden europäischen Fluggesellschaften hatten sich mit Braniff zusammengetan, um die Concorde in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt zu bewerben. Obwohl die Auslastung auf der Inlandsstrecke zwischen Washington D.C. und Dallas oft niedrig war, erwies sich der Betrieb des Überschallflugzeugs als großer Marketing- und Markenbekanntheitsschub für Braniff. Die Fluggesellschaft produzierte mehrere Werbematerialien mit der Concorde in voller Braniff-Lackierung, aber bereits Mitte 1980 blieb es wohl auch aufgrund des Endes des Abkommens bei Modellen, Anzeigen, Werbetafeln und Postkarten.
Diese jüngste Auflage in den "Negus cls" trägt den 1980 eingeführten schriftzug, bei dem das “Airways” zu gunsten einer vergrößerten Darstellung von „British“ weggelassen wurde. Die Formen für eines der bekanntesten Flugzeuge der Luftfahrtgeschichte wurden komplett überarbeitet. Neben vielen kleineren Modifikationen ist die abgesenkte Nase die auffälligste Neuerung.
Nachdem bereits Concorde-Modelle im Maßstab 1:500 in den Negus- und Landor-Farbschemata von British Airways unter Verwendung der neuen Werkzeuge hergestellt wurden, die am besten an der abgesenkten Nase zu erkennen sind, folgt nun endlich die letzte Bemalungsvariante "Union Flag", um die Reihe der BA-Concorde-Lackierungen zu vervollständigen. G-BOAG wurde ursprünglich 1980 an British Airways ausgeliefert und 2003 außer Dienst gestellt. Sie ist Teil der umfangreichen Ausstellung im Museum of Flight in Seattle im US-Bundesstaat Washington. Maßstabs- und originalgetreues Kleinmodell für erwachsene Sammler.