Auch Piedmont Airlines ist eine der zahlreichen Fluggesellschaften, die durch Übernahme heute Teil der Geschichte der American Airlines ist. 1948 im Bundesstaat North Carolina gegründet, wurde sie 1989 von US Airways übernommen. 2006 erhielt diese A319 die blaue Retro-Bemalung, 2015 nahm sie diese mit zum dann neuen Eigentümer, nachdem US Airways wiederum mit American Airlines fusionierte.
Im Herbst 2021 erhielt G-TTNA diese komplett in Hellblau gehaltene Sonderbemalung. Dahinter steht eine Initiative von British Airways mit dem Ölkonzern BP. Das Ziel ist die Durchsetzung der sogenannten SAF-Treibstoffe (Sustainable Aviation Fuel) als Ablösung des auf fossilen Quellen basierenden klassischen Kerosins. Der ebenfalls auf dem Flugzeug angebrachte Slogan „Our most important journey yet“ („Unsere bisher wichtigste Reise“) steht für das ehrgeizige angestrebte Ziel der Airline, bis 2050 netto null CO2-Emissionen zu erreichen.
Jazeera Airways, 2004 in Kuwait City gegründet, ist eine der wenigen arabischen Lowcost-Airlines. Mit derzeit 17 Flugzeugen werden noch hauptsächlich Ziele im Nahen und Mittleren Osten und auf dem indischen Subkontinent bedient. Erste Ziele in Europa, so nach London, Istanbul, Wien oder Prag, gehören jedoch ebenfalls bereits zum Streckennetz.
2016 war bereits Lufthansa Launching Carrier der A320neo, 2019 folgten dann die ersten gestreckten A321neo. Von den 43 bisher bestellten A321neo sind 15 bereits ausgeliefert. Die Flugzeuge der aktuellen Generation erzielen Reichweiten von bis zu 5.500 Kilometern bei einem Minderverbrauch gegenüber den „klassischen“ A321 von gut 20 %.
Der mächtige Rumpf des auf der A330-200 basierenden Tankflugzeugs nimmt weit über 100 t Kraftstoff zur Abgabe an andere Flugzeuge oder stattdessen 45 t Fracht oder 300 Soldaten auf. Unter optimalen Bedingungen kann die A330 MRTT selbst bis zu 14.800 km weit fliegen. Erstkunde wurde seinerzeit Australien und stellte das Flugzeug Mitte 2011 in Dienst. Bis heute sind es gut zehn Länder, deren Luftwaffen rund 70 Maschinen bestellt haben. Dazu gehört auch Frankreich. Hier trägt das Flugzeug den Zusatznamen Phénix, die Lieferungen begannen 2018 an das 31. Geschwader in Istres-Le Tubé im Département Bouche-du-Rhone.
Die Flotte der in Abu Dhabi beheimateten Etihad Airways besteht aus 84 Flugzeugen, darunter derzeit fünf Airbus A350-1000, die neuen Flaggschiffe der Gesellschaft. Bereits 2019 geliefert, wurde A6-XWB erst Ende 2021 tatsächlich in Dienst gestellt und erhielt zugleich eine Sonderbemalung, die das 50-jährige Bestehen der Vereinigten Arabischen Emirate feiert. Das Modell wird als einmalige, limitierte Auflage angeboten.
Mit der Zunahme an Passagierverkehr in den letzten Monaten hat auch Etihad Airways endlich ihre A350-1000 im Einsatz. Diese waren bereits vor der Pandemie gleich nach der Übernahme von Airbus eingemottet worden, da die Airline erst eine Flottenumstrukturierung vornehmen wollte. Die Covid-Pandemie verlängerte zwangsweise die Stilllegung. Inzwischen sind die ersten Exemplare des neuen Flaggschiffs aktiv, bis Ende 2023 sollen sie alle verbliebenen Boeing 777 ersetzen.
Auch der Luftverkehr ist gefordert, Treibhausgasemissionen zu reduzieren, und so schreiben sich zahlreiche Fluggesellschaften, darunter auch die Lufthansa Group, das Ziel eines CO2-freien Flugs als ehrgeiziges Ziel auf ihre Fahnen. Um dieses Ziel und weitere nachhaltige Lösungen zum Umweltschutz zu erreichen, wurde der Lufthansa Group CleanTech Hub als Kompetenzzentrum für Klimaschutztechnologien ins Leben gerufen. Aushängeschild für dieses Projekt ist die D-AIVD, aus gutem Grund: Die A350 gilt als das sauberste und modernste Flugzeug seiner Größe aus der Flotte, verbraucht fast 30 Prozent weniger Kerosin als es diverse Vorgängermodelle aufweisen können.
Qantas neue Livery wurde im Oktober 2016 angekündigt. Die Umlackierung der Flotte soll 2020 pünktlich zum hundertsten Jahrestag abgeschlossen sein. Für acht der zwölf A380 wurde ein Vertrag mit Emirates Engineering zur Neulackierung abgeschlossen.
Allein die Kerngesellschaft United Airlines, ohne United Express, betreibt aktuell 844 Jetliner, davon 380 Boeing 737 und davon wiederum bereits 35 Exemplare der modernsten Serie Max 9. Die Boeing 737 Max bildet die Zukunft der Mittelstreckenflotte. Nicht weniger als 250 Exemplare sind derzeit bestellt.
Die 1959 gegründete China Airlines übernahm zur Jahreswende 1982/83 zwei Boeing 767-200 und wurde damit eine der ersten Fluggesellschaften, die diesen neuen Twinjet betrieb – eine passende Ergänzung unserer Serie zum 40. Jubiläum der 767.
Obwohl bereits 1993 gegründet, gilt die Aufnahme der Flugverbindung von Doha nach London-Heathrow am 30. März 1997 als Meilenstein und Beginn der Erfolgsgeschichte der Golfairline. Zu diesem 25. Jubiläum wurde die 777-300ER mit einer Retro-Bemalung mit den breiten burgunderroten Streifen entlang des Rumpfes versehen.
Mit einer Länge von 76,7 Metern ist die 777-9 das derzeit längste Flugzeug aller Zeiten. Mit typischer Ausstattung für 350 Passagiere ist neben Lufthansa auch Emirates mit beachtlichen 115 Bestellungen wichtigster Kunde. Das Original zu diesem Modell ist mit der Registration N779XY der dritte von vier Prototypen. Nach Abschluss der Flugerprobung wird die Maschine nach Vorgaben der Lufthansa ausgestattet und soll 2025 als erstes von 27 Exemplaren ausgeliefert werden.
Die nationale Airline Polens gehört zu den ältesten Fluglinien Europas und wurde bereits 1928 in Warschau gegründet. LOT entwickelte sich zu einem der wichtigsten Carrier des Warschauer Pakts, löste sich aber schon in den 1980er Jahren aus der bis dahin sowjetisch dominierten Flottenpolitik. Mit Boeing 767 begann die Airline 1989 mit der Umstellung auf US-amerikanische Flugzeuge. Derzeitige Flaggschiffe sind sieben Dreamliner der Serie 787-9.
German Airways wurde 2020 von der deutschen Zeitfracht-Gruppe mit Sitz in Köln gegründet, nachdem sie bereits im Januar gleichen Jahres WDL Aviation übernommen hatte. Die Fluggesellschaft unternimmt Charterflüge in eigenem Namen, doch ihr Hauptgeschäft liegt bislang im Wet-Lease für andere Airlines, wodurch – zumindest bislang – nur wenige Flugzeuge im eigenen Design an Flughäfen zu sehen sind.
Unter der Marke QantasLink operieren verschiedene Regional-Fluggesellschaften, darunter auch Alliance Airlines aus Brisbane, Queensland. Alliance operiert auf eigene Rechnung, aber in den Farben der QantasLink derzeit fünf Embraer ERJ-190. Weitere Exemplare werden in Kürze folgen. Das Original zu dem Modell mit der Registration VH-UZD wurde ursprünglich für US Airways gebaut und im Januar 2022 von Alliance Air übernommen.
Im Februar 2021 stellte die Regio-Tochter der ältesten Fluggesellschaft der Welt ihre erste von heute zwölf E-Jets der zweiten Generation in Dienst. Mit dem Spitzenmodell E-195-E2 ist Brasiliens Embraer erstmals in einen Wettbewerb mit Airbus getreten, dessen Modelle A220 und A319neo den gleichen Markt bedienen.
Das Taktische Luftwaffengeschwader 74, feierte im Jahr 2021 sein 60-jähriges Bestehen. Außerdem befand sich der Eurofighter Typhoon 15 Jahre im Einsatzbetrieb und der Verband war seit fünf Jahren Vollmitglied in der NATO Tiger Organisation. Genügend Gründe zum Feiern also, und genügend Gründe für etwas Besonderes. Bei dem „Bavarian Tiger“ dominieren in erster Linie die Raubkatzenaugen auf den Tragflächen und die Tigerstreifen in den bayerischen Landesfarben. Am Seitenleitwerk findet neben dem Tigerkopf noch das Jubiläumswappen des Geschwaders Platz.
Mit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten 1990 entfielen die alliierten Verkehrsrechte von und nach Berlin, deren westliche Sektoren zur Zeit der Teilung nur von britischen, französischen und US-amerikanischen Fluggesellschaften angeflogen werden durften. British Airways versuchte nach der Vereinigung Deutschlands, ihre Marktstellung über eine deutsche Tochtergesellschaft zu erhalten. Mit der Übernahme der deutschen Delta Air im Jahr 1992 sicherte sich BA die deutsche Lizenz und benannte sie in Deutsche BA um. Sie startete mit sieben Fokker 100, deren Bemalung von der Livery von British Airways abgeleitet wurde.
In ihrer langen Einsatzlaufbahn ab 1969 hatte diese Galaxy verschiedene Farbschemen erhalten, das Modell trägt den in den 1980er-Jahren eingeführten „European I“-Tarnanstrich. Manche der seinerzeit verwendeten C-5 des in New York beheimateten 137th Airlift Squadron trugen wie dieses Modell in Anlehnung dazu als zusätzlichen Schriftzug „Empire State“ am Vorderrumpf. Das aus Resin gefertigte Modell ist mit Metallfahrwerken mit Gummibereifung ausgestattet, was für einen sicheren Stand sorgt. Wahlweise kann das Schwergewicht auch auf dem beigefügten Display-Aufsteller ausgestellt werden.
Zur großen Nutzerschar dieses leichten und wendigen Mehrzweckkampfflugzeugs zählte auch die Schweiz, die im Eidgenössischen Flugzeugwerk Emmen die Endmontage der für die landeseigene Luftwaffe gedachten Exemplare übernahm. J-3033 war zuletzt Bestandteil der Fliegerstaffel 6. Sie ist eine von ehemals drei Milizpilotenstaffeln und ist in Payerne im Kanton Waadt (Vaud) zu Hause. Die Piloten der Staffel, die allesamt aus den französischsprachigen Kantonen der Schweiz kommen, erfüllen in der Staffel ihre Militärdienstpflicht und sind ansonsten in verschiedensten zivilen Berufen beheimatet. Verpassen Sie nicht die anderen zwei F-5 Modelle in Sonderbemalungen der Schweizer Luftwaffe, die parallel in einmalig limitierten Auflage für kurze Zeit erhältlich sind (Artikelnummern 572521 und 572538).
Diese Milizstaffel gehörte mit zu den ältesten in der Schweiz und wurde bereits im Jahr 1925 aufgestellt. 2017, kurz vor ihrer Auflösung, brillierte diese F-5E mit einem tollen Sonderanstrich am Leitwerk, wobei ein Sägefisch als Wappentier des Verbandes das Artwork wesentlich mitbestimmte. Der an der Spitze der Seitenflosse angebrachte Schriftzug Addio Vandalo deutete bereits die Auflösung der Fliegerstaffel 8 an. Verpassen Sie nicht die anderen zwei F-5 Modelle in Sonderbemalungen der Schweizer Luftwaffe, die parallel in einmalig limitierten Auflage für kurze Zeit erhältlich sind (Artikelnummern 572514 und 572538).