Mit zwei Unterbrechungen sorgt die 65. Staffel seit 1975 für eine realitätsnahe Ausbildung der Piloten der US-Luftwaffe im Luftkampf. Zunächst mit F-5 Tiger und später mit der größeren F-15 Eagle ausgestattet, sollen die von erfahrenen Ausbildern gesteuerten Flugzeuge realistische Luftkampfübungen praktizieren. So werden unter anderem auch optisch die Flugzeuge „auf Feind getrimmt“ und die Bemalungen sind oft an den Tarnmustern anderer Nationen angelehnt. Budgetkürzungen legten die Staffel 2014 vorübergehend still. Mit der Verfügbarkeit der neuen F-35 wurde die 65. Aggressor-Staffel nun wieder reaktiviert. Und auch die neuen Kampfflugzeuge der 5. Generation erhielten eine interessante Tarnbemalung, die sicherlich nicht nur zufällig an Sukhoi-Kampfjets erinnert.
Bis heute hat die schnittige Convair B-58 Hustler mit ihren Deltaflügeln und der Wespentaille nichts von ihrer Faszination verloren. 55-0661 war der zweite Prototyp des strategischen Mach 2-Bombers von Convair und startete am 16. Februar 1957 zu seinem Jungfernflug. Mit dem Spitznamen "Mach-in-Boid" wurde das Flugzeug ausgiebig für Tests und Evaluierungen eingesetzt und war unter anderem die erste "Hustler", die Flugbetankungstests durchführte, einzigartige Treibstofftank-/Waffengondel erprobte oder den Notausstieg im Überschallflug mit Hilfe einer Rettungskapsel testete.
Als erste SR-71 Blackbird überhaupt, wurde diese SR-71B Trainerversion mit dem erhöhten hinteren Cockpit am 7. Januar 1966 auf dem Stützpunkt Beale im Bundesstaat Kalifornien an die US-Luftwaffe übergeben. Sondermarkierungen waren von der Luftwaffen-Führung auf den meist geheim operierenden Mach 3-schnellen Aufklärern nicht gern gesehen. So entstanden die meisten der Markierungen vor der Rückkehr zum Hauptstützpunkt in Beale auf dem US-Festland bei Stationierung in Übersee. Sie wurden häufig mit Kreide gezeichnet, damit sie nach der Ankunft wieder verschwunden waren. Die Zeichnung von Gumby, eine Figur aus Knetmasse einer beliebten Kindersendung der 1960er und 70er Jahre, war eines dieser zahlreichen kurzlebigen Kunstwerken aus Kreide. Die Hauptfigur der gleichnamigen Show wurde in diesem Fall nur auf dem rechten Leitwerk dieser Blackbird (deutsch: Amsel) angewendet. Nach Außerdienststellung der Blackbirds im Jahr 1990 wurden dieser SR-71B-Trainer und zwei weitere SR-71A Einsatzmaschinen an die NASA für Projekte zur Erforschung von zukünftigen Über- und Hyperschall-Technologien ausgeliehen. Als letzte verbleibende SR-71B ist das auch heute noch beeindruckende Flugzeuge im Kalamazoo Aviation History Museum im US-Bundesstaat Michigan zu bewundern.
Ab 2018 hat die US-Luftwaffe sogenannte Bomber Task Forces ins Leben gerufen, um die Fähigkeit zu entwickeln, von unbekannten Standorten aus zu operieren und mit Verbündeten und Partnernationen sowohl im Pazifik als auch in Europa nahtlos zusammenzuarbeiten. In der Regel operieren vier bis sechs strategische Bomber der Typen B-52 Stratofortress, B-1 Lancer oder B-2 Spirit aus wechselnden Staffeln bei Übungen und Patrouilleneinsätzen in Europa und Nordafrika. Die Bomber Task Forces sind hauptsächlich auf der Luftwaffenbasis RAF Fairford in Südwestengland stationiert, wurden aber auch in mehrere Ländern des Kontinents verlegt, darunter Island, Norwegen, Polen und zuletzt Rumänien. „Excalibur“ und ihre Besatzung wurden zusammen mit drei weiteren B-52 von der Minot Air Force Base im US-Bundestaat North Dakota im Frühjahr 2022 als Teil einer solchen Bomber Task Force nach England verlegt. Diese B-52H mit der Seriennummer 60-0044 trägt das Emblem der 5th Operations Support Squadron. Die 5. Operationsunterstützungsstaffel ist für alle Aktivitäten auf dem Flugplatz zuständig, einschließlich Flugverkehrskontrolle, Missionsplanung und Ausbildung der Besatzungen, und liefert außerdem nachrichtendienstliche Informationen für die Besatzungen der 23. und 69. Staffel, den beiden fliegenden Komponenten des Geschwaders. Maßstabs- und originalgetreues Kleinmodell für erwachsene Sammler.
Am 18. April 1942 starteten 16, bis dahin im Kampf unerprobte B-25 Mitchell-Bomber unter dem Kommando von Oberstleutnant James Doolittle vom Deck des Flugzeugträgers USS Hornet, um in einer gewagten Aktion die Hauptstadt des japanisches Kaiserreichs zu bombardieren. Die Schäden an den militärischen und industriellen Zielen in Tokio selbst waren nur gering, jedoch erhielt die Kampfmoral in den USA einen kräftigen Schub, der Glaube in Japan an die eigene Unverwundbarkeit hingegen einen allerersten Dämpfer. Zur Erinnerung an dieses riskante Unterfangen erhielt diese B-1 Lancer der 34. Staffel aus Ellsworth, South Dakota, eine Sonderlackierung am Leitwerk. Auf der einen Seite ist eine B-25 Mitchell abgebildet, mit der der Überraschungsangriff 80 Jahre zuvor ausgeführt wurde, die andere Seite zeigt die Staffelwappen der damals beteiligten Crews. Wie bei allen B-1-Modellen von Herpa, sind bei dieser Neuheit die Tragflächen schwenkbar und die Zustiegstreppe offen bzw. geschlossen darstellbar.
Der Kommodore des 57. Geschwaders rief über Facebook seine Piloten und Mannschaften dazu auf, eine neue Bemalung für eine der F-16 zu kreieren, die „relevant“, Bezug zu einer realistischen Bedrohung haben und auch „cool“ sein sollte. Heraus kam die neue „Ghost“-Lackierung, dessen „digitales“ Tarnschema eines der Versuchsbemalungen der neuen Sukhoi Su-57 Tarnkappenjäger nachempfunden ist.
2019 begann die 302. Hikotai (Staffel) die Umrüstung auf die neue, hochmoderne F-35. Sie ist der erste Einsatzverband der japanischen Luftwaffe, die mit dem Tarnkappenjäger ausgerüstet wird. Von den 42 bestellten Exemplaren wurden die ersten vier noch von Lockheed in den USA hergestellt. Alle weiteren Flugzeuge werden unter Lizenz von Mitsubishi in Japan gefertigt.
Auch mehr als 50 Jahre nach dem Erstflug des Prototyps stellt der Langstreckenbomber TU-22M ein ernstzunehmendes Waffensystem dar. Damit dies auch für weitere Jahre so bleibt, läuft derzeit ein Modernisierungsprogramm für einige der noch einsatzbereiten Flugzeuge. Die Modernisierungen machen den von zwei kräftigen Strahlturbinen angetriebenen Bomber zur TU-22M3M, welcher in Prototypenform im Dezember 2018 seinen Erstflug absolvierte. Eine Besonderheit des Bombers sind seine von 20 bis 65 Grad verstellbaren Tragflächen und die guten Start- und Landeeigenschaften, die einen wirtschaftlichen Marschflug für eine große Reichweite oder vollständig zurückgeschwenkt hohe Geschwindigkeiten bis in den zweifachen Schallbereich ermöglichen. Die TU-22M3 ist zudem imstande, aus großer Entfernung Marschflugkörper gegen Ziele zu starten und gerät damit nicht in den gefährlichen Bereich der gegnerischen Luftabwehr. Bis 1993 hatte der Hersteller in Kasan 514 TU-22M verschiedener Baureihen gebaut, die meisten davon in der Variante M3. Davon gibt es heute noch mindestens 60 Exemplare, nicht alle sind einsatzklar und nicht alle werden auf den M3M-Standard gebracht werden können. Die schließen vor allem die Verwendung verbesserter Navigations- und Kommunikationssysteme ein.
Die 40. Staffel mit ihren P-47 Thunderbolt-Jägern war Teil der massiven Allierten Aufgebots zur Befreiung Europas von der Nazi-Herrschaft. Die Einheit wurde 1946 als 190. Jagdstaffel auf der Gowen Field Luftbasis im US-Bundesstaat Idaho neu aufgestellt und konnte somit 2021 sein 7. Jubiläum begehen. Die Einheit feierte das Ereignis mit einer historischen Lackierung, die eine P-47 der Einheit 75 Jahre zuvor trug.
Obwohl bereits 1983 die Serienfertigung beendet wurde, bleibt die A-10 noch heute ein effektives Flugzeug für Erdkampfeinsätze. Das A-10-Demoteam präsentierte ab 2020 diese Sonderlackierung, die auf Bemalungen der P-47 Thunderbolt aus dem Zweiten Weltkrieg zurückzuführen ist, inklusive der D-Day „Invasionsstreifen“.
Mit der Tu-22M versuchte sich das Konstruktionsbüro Tupolev in den 1960er-Jahren erstmals an einen Entwurf mit Schwenkflügeln. Die sollten vor allem für gute Start- und Landeeigenschaften, einen wirtschaftlichen Marschflug und bei Bedarf mit zurück geschwenkten Tragflächen für überschallschnelle Flugregimes sorgen. Zur Hauptserienversion wurde die Tu-22M3, die im Juni 1977 erstmals flog: Für die komplexe Ausbildung auf dem Bomber existiert bis heute das 43. Zentrum für Gefechtsausbildung und Umschulung in Dyagilevo. Neben einigen anderen Flugzeugen befinden sich einige Tu-22M3, darunter auch RF-34075, zu Trainingszwecken der Anwärter für den Dienst in den Bomberfliegerkräften am Standort.
Im März 1982 organisierte die US Air Force in Alaska die Übung „Cool Snow Hog“, an der die 18th Tactical Fighter Squadron mit Ihren A-10 teilnahm. Zu Testzwecken wurden einigen Maschinen ein experimentelles Tarnschema verpasst, das an den winterlichen Bedingungen im hohen Norden des amerikanischen Kontinents angepasst war.
Die Fliegerstaffel 19 wurde zum Erstempfänger der F-5E Tiger II innerhalb der Schweizer Luftwaffe. Zum 75-jährigen Jubiläum der Einheit erhielt J-3038 eine Sonderbemalung mit dem Wappentier der Einheit auf der Seitenflosse. Nur diese Maschine mit der Sonderlackierung am Leitwerk ist fest der Staffel zugeordnet, die anderen F-5 Tiger kommen dort flexibel zum Einsatz, wo sie gebraucht werden. Verpassen Sie nicht die anderen zwei F-5 Modelle in Sonderbemalungen der Schweizer Luftwaffe, die parallel in einmalig limitierten Auflage für kurze Zeit erhältlich sind (Artikelnummern 572514 und 572521).
1986 tauschte das in North Dakota beheimatete 319. Bombergeschwader ihre B-52 gegen die damals neue und überschallschnelle B-1B aus. In den 1980er Jahren wurde die „Bones“ (=B-One) in der „Strategic Air Command“-Tarnbemalung aus Grau- und Grüntönen ausgeliefert, so auch unser Vorbild, der „Wolfhound“ der 46. Bomberstaffel.
Der neunte von insgesamt zehn fliegenden Prototypen für Russlands neuestes Mehrzweckkampflugzeug dient seit 2017 dem Testprogramm und erhielt zur Erprobung ein pixelartiges Tarnschema auf Rumpf, Tragflächen und Leitwerke.
Die 3. Staffel, beheimatet auf der Luftwaffenbasis Williamtown in New South Wales, betreibt als erste australische Einsatzstaffel die neue F-35. Bis Ende 2019 sollen zehn Exemplare eintreffen, 2020 soll die Staffel schließlich die volle Einsatzbereitschaft erreichen.
Auch nach über 60 Jahren seit seinem Erstflug hat die B-58 nichts an ihrer Eleganz verloren. Ziel war es, einen Nuklearbomber zu entwickeln, der die zweifache Schallgeschwindigkeit erreichen konnte. Heraus kam ein Delta-Flügler mit einer Wespentaille. Die Hauptlast, eine Atombombe, wurde in einem großen externen Tank „verpackt“. Zudem konnten vier taktische Nuklearbomben an den Rumpfseiten mitgeführt werden.
Mit dieser nach der Stadt Irkutsk in der Baikalsee-Region benannten TU-95 erscheint erstmals ein Modell des dritten Bomber-Regiments, das neben dem 79. und 184. Regiment den schweren Bomber betreibt. Das 182. Regiment ist auf der Basis Ukrainka in der Provinz Amur im fernöstlichen Teil Russlands beheimatet. Die ab 1981 eingeführte TU-95MS Variante befähigt den ursprünglich in den 1950er Jahren entworfenen Bomber zum Mitführen von Marschflugkörpern, was sie erstmals 2015 als Teil der russischen Intervention im syrischen Bürgerkrieg unter Beweis stellte.
Diese B-52G trägt den Spitznamen „Midnight Express“ und sammelte während ihrer aktiven Dienstzeit mehr als 15.000 Flugstunden an. Nach ihrer Pensionierung wurde die Maschine 1991 dem Museum of Flight am Paine Field in Everett, Washington, als langfristige Leihgabe überlassen, wo dann auch im Sommer 2018 die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen werden konnten.
Vier Exemplare der E-2 sind auf jedem Flugzeugträger der US-Marine stationiert, um eine lückenlose Überwachung des Luftraums zu ermöglichen. Die 126. Staffel, derzeit auf der USS Harry S. Truman stationiert, trägt auf dem Bug trägt die Farben des Namenvetters aus der US-Football-Liga NFL, der Seattle Seahawks, die 2014 den Superbowl gewannen.
Seit 2010 stellt die Fliegerstaffel 17 aus Payerne mit Hauptmann Ralph „Deasy“ Knittel den Piloten für die Solo-Flugvorführungen des Hornet Demo Teams. Die drei Schweizer Fliegerstaffeln, die die F-18 betreiben, stellen abwechselnd Piloten und Crew.
2009 wurden die ersten der 72 bestellten Eurofighter nach Saudi Arabien überführt. Mit diesem Modell hat Herpa nun Modelle aller sechs derzeitigen Betreibernationen im Programm.
Drei Fahrzeuge, wie sie auf jedem Flugzeugträger oder Luftwaffenbasis zu finden sind. Maßstab 1:200
Set mit acht Figuren, wie sie auf jedem Flugzeugträger (oder auch Luftwaffenbasis) zu finden sind. Maßstab 1:200