2020 war für die “Königin der Lüfte“, der Boeing 747, kein gutes Jahr. Durch die Covid-19-Pandemie und dem daraus folgenden Nachfrageeinbruch legten viele Fluggesellschaften radikal viele Flugzeugtypen still, wozu auch die inzwischen betagten Jumbo Jets gehörten. Zum Ende der Ära der 747 bei British Airways blicken wir zurück auf deren Anfänge: Im November 1973, ein halbes Jahr vor der offiziellen Fusion von BEA und BOAC zu British Airways, wurde G-AWNN bereits als erster Jumbo Jet ab Werk mit der Bemalung der neuen Gesellschaft versehen. Auch wenn die „Königin“ bereits vorher bei BOAC geflogen ist, war diese 747 die erste, die den Namen „British Airways“ in die Welt getragen hat. Diesem besonderen Modell ist ein Display-Stand beigefügt.
Als N673UP als erste Boeing 747 bei UPS Airlines zur Flotte stieß, hatte sie bereits einige Flugstunden hinter sich: sie wurde bereits 1971 an American Airlines ausgeliefert. Während die Ur-747 der 100er-Serie längst ausgeflottet wurden, sind neuere Varianten der 747 nach wie vor die Flaggschiffe der imposanten Frachtflotte. Unser Modell erscheint in der ursprünglichen UPS Bemalung: im schlichten Weiß und im Braunton, der von den Lieferfahrzeugen weltweit bekannt ist. Ein breiter Zierstreifen wurde längs über den Rumpf angebracht: Da die eingesetzten Flugzeuge in den Anfangsjahren allesamt umgebaute Passagierflugzeuge waren, konnten somit die nicht mehr benötigten Passagierfenster verdeckt werden.
Modell in der "CABJ 2003" Sonder-Bemalung.
1971 übernahm Air India ihre ersten Boeing 747-200 Jumbos, die erst 2003 außer Dienst gestellt wurden. Das zweite Exemplar ist nach dem Kaiser Shah Jehan benannt, der im 17. Jahrhundert über das Mogulreich regierte. Unter seiner Regentschaft erreichte das Reich seinen Höhepunkt, jedoch blieb er hauptsächlich aufgrund seiner architektonischen Leistungen in Erinnerung. Das bei weitem berühmteste unter den vielen Bauwerken ist das Taj Mahal Mausoleum in Agra.
Die Lufthansa Boeing 747-200M mit der Registrierung D-ABYW war ein besonderes Flugzeug, das in der Flotte der Lufthansa eine bedeutende Rolle spielte. Die "M" in der Modellbezeichnung steht für "Combi", was bedeutet, dass dieses Flugzeug sowohl Passagiere als auch Fracht transportieren konnte. Die D-ABYW trug das klassische Lufthansa-Design der 1980er und 1990er Jahre.
Herpa feiert das 100-jährige Bestehen der australischen Airline mit einer kleinen Serie von Modellen aus verschiedenen Epochen ihrer Geschichte. Diese Boeing 747-200 in der „Ocker“-Bemalung der 1970er Jahre schließt nun die kleine Serie im Maßstab 1:500 ab.
Von Beginn an setzte die 1990 gegründete russische Transaero auf westliches Fluggerät. 2005 übernahm sie von Air New Zealand fünf Boeing 747, die sie auf die in Russland sehr populär gewordenen südeuropäischen Feriendestinationen einsetzt. Das Original zu diesem Modell ist die aus steuerlichen Gründen auf den Bermudas registrierte VP-BQA.
"Air Force One" ist im Allgemeinen das Rufzeichen des Flugzeugs, in dem sich der Präsident der Vereinigten Staaten befindet. Die seit 1990 im Dienst befindlichen VC-25A, bzw. Boeing 747-200 werden demnächst von zwei umgebauten, gebrauchten Boeing 747-8i abgelöst.
"Air Force One" ist im Allgemeinen das Rufzeichen des Flugzeugs, in dem sich der Präsident der Vereinigten Staaten befindet. Die seit 1990 im Dienst befindlichen VC-25A, bzw. Boeing 747-200 werden demnächst von zwei umgebauten, gebrauchten Boeing 747-8i abgelöst.
"Air Force One" ist im Allgemeinen das Rufzeichen des Flugzeugs, in dem sich der Präsident der Vereinigten Staaten befindet. Die seit 1990 im Dienst befindlichen VC-25A, bzw. Boeing 747-200 werden demnächst von zwei umgebauten, gebrauchten Boeing 747-8i abgelöst.
Modell in der "Investing in Pacific Trade" Sonder-Bemalung. Zwei Maschinen Cargo-Flotte der Northwest sind mit der Sonderlackierung "Investing in Pacific Trade" versehen worden. Auf dem Rumpf ist ein großer Globus abgebildet, außerdem werden sieben US- und neun asiatische Städte genannt.
Modell in der 1976 eingeführten sogenannten "Golden Falcon" Bemalung.
Auch die französische Chartergesellschaft Corsair könnte künftig in dem TUI-Outfit fliegen. Noch haben die Jets der 1981 gegründeten Airline ihr eigenes Design, und einige außerdem noch ein paar Extras auf dem Rumpf.
Lediglich drei Wochen nach der Boeing 747 in der historischen BOAC-Lackierung (Artikelnummer 533317) präsentierte British Airways einen zweiten Jumbo in historischer Farbgebung zur Feier ihres 100-jährigen Bestehens. Zwischen 1984 und 1997 kam die elegante Landor-Bemalung zum Einsatz. British Airways feiert seinen 100. Geburtstag angesichts der Gründung der Vorläufer-Gesellschaft Aircraft Transport and Travel Limited (AT&T), die 1919 gegründet wurde und den internationalen Liniendienst zwischen London und Paris etablierte.
Am 25. August 1919 startete Aircraft Transport and Travel Limited, ein direkter Vorläufer der British Airways, den weltweit ersten täglichen internationalen Liniendienst zwischen London und Paris. Zur 100-Jahr-Feier lackiert British Airways insgesamt vier Flugzeuge in einer historischen Farbgebung. Den Anfang macht diese 747-400 in den Farben der British Overseas Airways Corporation (BOAC) aus den 1960er und 1970er Jahren.
Diese 747 in der klassischen Negus-Bemalung, mit der British Airways von 1974 bis 1980 flog, ist das vierte und letzte Flugzeug, das zum 100. Jubiläum der Airline eine Retro-Lackierung erhalten hat. Das Flugzeug mit der Kennung G-CIVB soll diese Farbgebung bis zu seiner für 2022 geplanten Außerdienststellung tragen.
Mit 36 aktiven Jumbo-Jets, die bis 2024 weiterhin im Dienst bleiben sollen, ist British Airways der weltgrößte Betreiber der 747-400. G-CIVL ist eine von acht 747, die die Zugeh?rigkeit zur Oneworld-Allianz bewerben.
Dieser 747 SuperTanker ist mit einem Fassungsvermögen von mehr als 74.000 Litern an Wasser oder anderen Brand- schutzmitteln das größte Löschflugzeug der Welt. Benannt ist N744ST nach John Muir, einem Naturforscher, der sich im späten 19. Jahrhundert für den Schutz zahlreicher Naturräume im Westen der USA erfolgreich eingesetzt hat. .
2013 übernahm Iraqi Airways diese 747-400.
Für ihre 2016 gestartete Welttournee „Book of Souls“, die die britische Hard-Rock- und Heavy Metal-Band zu Konzerten auf sechs Kontinenten führte, gab sich Iron Maiden mit einer Boeing 747-400 ein Upgrade zur „Königin der Lüfte“. Erneut mit Frontmann Bruce Dickinson im Cockpit, musste dieser jedoch zunächst trainieren und die Zulassung erwerben, um den 180-Tonnen Jumbo Jet fliegen zu dürfen. Im Vergleich zu den Boeing 757, die auf den beiden vorangegangen Touren zum Einsatz kamen, bot das größere Flugzeug erheblich mehr Platz für die Band und Crew, eine höhere Reichweite sowie einen größeren Frachtraum, der auch ein schnelleres Be- und Entladen des Bühnenequipments ermöglichte. Im Booklet zum „Book of Souls“-Album wurden die Titel der jeweiligen Tracks in die heutige Yucatec-Maya-Sprache übersetzt und als Hieroglyphen gezeichnet. Die zwei Songtitel „If Eternity Should Fail“ und „Speed of Light” wurden außerdem auf das Leitwerk der 747 übertragen.
Trotz geplanter Reduzierung setzt KLM derzeit noch weiter auf ihre 747-Flotte und hat einen Teil der Jumbo-Jets mit der modernisierten Bemalung umlackiert.
Trotz geplanter Reduzierung setzt KLM derzeit noch weiter auf ihre 747-Flotte und hat einen Teil der Jumbo-Jets mit der modernisierten Bemalung umlackiert.