Die 1941 gegründete Philippine Airlines ist die älteste kommerzielle Fluggesellschaft Asiens. Zum einen liegt der Fokus auf dem internationalen Verkehr mit Verbindungen nach Nordamerika, Asien, Australien und Europa. Die besondere Lage des Archipels mit seinen zahlreichen Inseln erfordert jedoch auch ein dichtes Netz an Inlandsstrecken. Dabei halfen ab 1988 auch elf Fokker 50, die auch kleinere Inseln jenseits der städtischen Zentren anfliegen konnten, die für Jets nicht erreichbar oder nicht wirtschaftlich zu bedienen waren.
1969 flog die erste Fokker F-28 im Liniendienst. Erstkunden waren LTU und Braathens. Aber auch NLM aus den Niederlanden, die mit der F-28 im März 1978 ihr erstes Strahlflugzeug erhielt.
1969 flog die erste Fokker F-28 im Liniendienst. Erstkunden waren LTU und Braathens.
1968 führte Sabena die Fokker 27 ein und bediente damit vor allem Zubringer-Strecken ins benachbarte europäische Ausland, wie unter anderem in die Niederlande, in den Westen Deutschlands oder nach Südengland.
1968 als Touraine Air Transport gegründet, übernahm British Airways in den 1990er Jahren die französischen Airline und verschmolz sie mit der ebenfalls übernommenen Air Liberté. Das Original zu dieser Fokker 100 ging 1993 von TAT mit der Kennung F-GIOK fabrikneu in die Flotte und der British Airways und wurde im Mai 1994 mit dem recht vornehmen Landor-Design versehen.
Mit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten 1990 entfielen die alliierten Verkehrsrechte von und nach Berlin, deren westliche Sektoren zur Zeit der Teilung nur von britischen, französischen und US-amerikanischen Fluggesellschaften angeflogen werden durften. British Airways versuchte nach der Vereinigung Deutschlands, ihre Marktstellung über eine deutsche Tochtergesellschaft zu erhalten. Mit der Übernahme der deutschen Delta Air im Jahr 1992 sicherte sich BA die deutsche Lizenz und benannte sie in Deutsche BA um. Sie startete mit sieben Fokker 100, deren Bemalung von der Livery von British Airways abgeleitet wurde.
1988 - vor über 30 Jahren - wurde die erste Fokker 100 an Swissair ausgeliefert. HB-IVA war nicht nur die erste von ins- gesamt zehn Exemplaren, die die Schweizer Airline in Dienst stellte, sondern auch die erste ausgelieferte Fokker 100 weltweit.
KLM Cityhopper wurde aus dem Zusammenschluss von NLM und Netherlines 1991 ins Leben gerufen. PH-KVC, benannt nach der norwegischen Stadt Stavanger, erscheint in der ursprünglichen Farbgebung von KLM Cityhopper. Diese Fokker 50 wurde 2008 außer Dienst gestellt und anschließend zu einem Frachter umgebaut.
Die Fairchild FH-227 ist eine Lizenzversion der Fokker F-27, die in leicht gestreckter Form in den USA mit beachtlichem Erfolg hergestellt wurde. Eine der wichtigsten Betreiber war die im US-Bundesstaat North Carolina beheimatete Piedmont Airlines, die den zweimotorigen Turboprop von 1966 bis 1974 im Einsatz hatte.
Als erste Billigairline der Schweiz startete Helvetic im Jahr 2003 im auffälligen Magenta mit einer Fokker 100 den Betrieb. 2019 geht nun die Ära der Fokker-Flugzeuge bei Helvetic zu Ende; Grund genug, diese attraktive Bemalung in limitierter Auflage aufzulegen.
Diese zweistrahlige Fokker 70 erscheint in ihrer ursprünglichen Bemalung als Fortsetzung der kleinen Serie von historischen Flugzeugen der KLM Cityhopper, die mit der Fokker 50 (ArtNr. 559652) begann.
Zwischen 1995 und 2010 betrieb die ungarische Malév insgesamt sechs Exemplare der Fokker 70 auf Kurzstrecken. HA-LMF stieß als letztes Exemplar 1998 zur Flotte. Noch heute fliegt sie in Australien – ein Beweis für die Zuverlässigkeit des Twinjets aus den Niederlanden.
1968 wurde TAT als Touraine Air Transport mit Sitz in Tours, Frankreich, gegründet. Nach mehreren Fusionen mit anderen Regionalgesellschaften wuchs sie in den 1980er Jahren zur größten Regionalairline des Landes heran. Die FH-227 war eine in den USA von Fairchild in Lizenz produzierte Version der Fokker 27.
SAS Commuter operierte Zubringerflüge für den Mutterkonzern SAS. Insgesamt 22 Exemplare der Fokker 50 waren in den 1990 Jahren im Einsatz.
Am 24. November 1955 startete PH-NIV zu ihrem Erstflug. Als Nachfolger für die bewährte, aber betagte Douglas DC-3 konzipiert, wurde die Fokker 27 schnell zum Erfolg für den niederländischen Hersteller. An die 600 Exemplare des „Friendship“ wurden insgesamt hergestellt, die praktisch in allen Ecken der Welt zivil und militärisch zum Einsatz kamen.
Zwischen 1965 und 1968 betrieb der Ferienflieger Condor zwei Fokker F27 für Lufthansa. Daher stammte auch das für Condor typische, jedoch für die Lufthansa ungewöhnliche gelbe Leitwerk. Die Flugzeuge konnten je nach Bedarf als Passagiermaschine oder als Frachter konfiguriert werden.
Ab 1996 an Northeast Airlines ausgeliefert, erbte Delta Air Lines durch die Fusion beider Airlines im Jahr 1972 sieben Exemplare dieses amerikanischen Lizenzbaus der niederländischen Fokker 27. Die Flugzeuge bewährten sich im dichten Kurzstreckennetz in Neuengland bis in die späten 1970er Jahre.
Zwischen 2004 und 2010 betrieb Air Berlin bis zu 18 Exemplare des zuverlässigen niederländischen Kurzstreckenjets. Von Germania geleast, flogen sie in der klassischen, 1986 eingeführten rubinroten Farbgebung.
Gerade einmal zwei Monate nach dem Konkurrenten Germanwings ging Hapag-Lloyd Express als Billigflug-Marke der TUI-Gruppe an den Start. Durch den Werbeslogan „Fliegen zum Taxipreis“ und der dazu passenden, sehr markanten Bemalung gelang ihr ein erfolgreicher Start. Neben 737 wurden auch Fokker 100 im Taxi-Look eingesetzt. 2007 wurde HLX mit Hapagfly zur heutigen Marke TUIfly zusammengeführt.
Um von der niederländischen Karibik-Insel Curacao bessere regionale Verbindungen zu erhalten, riefen Unternehmer der Niederländischen Antillen 1993 die Insel Air ins Leben, die Strecken zu den niederländischen Nachbarinseln Aruba, Bonaire und St. Maarten bediente. 2019 musste sie den Betrieb aus finanziellen Gründen einstellen. Zur Flotte der Insel Air gehörten zwischen 2011 und 2018 unter anderem acht Fokker 50.