Modell des ehemaligen Langstrecken-Flugzeugs in der 1989 eingeführten Bemalung
Vier umgebaute McDonnell Douglas DC-10-30 werden von dem in Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico ansässigen 10 Tanker Air Carrier zur Bekämpfung von Waldbränden in den USA und in Australien eingesetzt. Kürzlich hat ein erster Trijet diesen neuen, frischen Look erhalten.
Von Anfang der 1970er bis ca. 1981 stand die DC-10 in Diensten der Air New Zealand.
Am 5. August 1971 startete American Airlines den ersten kommerziellen Flug des "Jumbo Tri-Jets", der maßgeblich nach den Anforderungen der Fluggesellschaft entwickelt wurde. Mit insgesamt 66 Exemplaren blieb American auch der größte Betreiber der DC-10.
1947, vor 75 Jahren also, wurde aus Vorgängergesellschaften die Jugoslovenski Aerotransport – kurz JAT – geformt. Sie sollte für Jahrzehnte die in Ost und West renommierte Airline des Vielvölkerstaats Jugoslawien werden. Ab 1978 war die DC-10 das Flaggschiff der JAT. YU-AMA wurde auf den Namen Nikola Teslas getauft, der mit nicht weniger als 280 Patenten auf dem Gebiet der elektrischen Energietechnik mehr als nur einige Grundsteine für unsere heutige Gesellschaft setzte.
Die erste DC-10 für die belgische Fluggesellschaft – OO-SLA – nahm 1973 ihren Dienst auf und flog zunächst Strecken zwischen Brüssel und den Vereinigten Staaten.
Vn den Farben der Swissair erschien 1992 unter der Artikelnummer 500005 die allererste DC-10 im Fachhandelssortiment. Jetzt, 25 Jahre später erscheint eine Jubiläums-Neuauflage mit neuer Kennung und aus aktuellen Formen in limitierter Auflage.
Vier DC-10 wurden bislang mit einem 45.000 Liter großen Zusatztank unter dem Rumpf ausgestattet. Seit 2006 werden die Maschinen erfolgreich zur Waldbrandbekämpfung in den USA, aber auch nach Australien eingesetzt.
1993 führte United diese in edlem dunklen Blau und Grau gehaltene Lackierung ein. Die wegen ihres etwas düsteren Erscheinungsbildes auch als "Battleship" (Kriegsschiff) bekannte Lackierung erhielten auch einige DC-10, bevor 2001 die letzten Exemplare ausgemustert wurden.
Modell des bekannten Dreistrahlers der ehemaligen franzöischen Airline mit den auffälligen grünen Türen.
Am 26. September 2024 verließen die letzten beiden KC-10 Extender, darunter das Exemplar mit der Seriennummer 86-0031, den Luftwaffenstützpunkt Travis im US-Bundesstaat Kalifornien und machten sich auf den Weg zur 309. Aerospace Maintenance and Regeneration Group im benachbarten Bundesstaat Arizona, die für das Einmotten, die Verwertung und Verschrottung von Flugzeugen zuständig ist. Seit 1980 war die KC-10 ein wichtiger Bestandteil der amerikanischen und alliierten Streitkräfte und flog Lufttransport- und Luftbetankungsmissionen rund um den Globus. Oft auch aufgrund ihrer im Vergleich zu anderen Militärjets bequemen und großzügigen Ausstattung als „Gucci-10“ bezeichnet, konnte die KC-10 doppelt so viel Treibstoff mitführen wie die die ältere KC-135 und gleichzeitig fast genau so viel Fracht befördern wie die C-17 Globemaster. Zum Gedenken an die Ausmusterung bringt Herpa im Frühjahr und Sommer 2025 eine kleine, auf drei Modelle limitierte Serie des Dreistrahlers heraus. Das erste Modell trägt die Abzeichen der 60th Air Mobility Wing, der letzten Einheit der US-Luftwaffe, die den Extender eingesetzt hat. Maßstabs- und originalgetreues Kleinmodell für erwachsene Sammler.
2021 wird auch die letzte der beiden KC-10-Tankflugzeuge der niederländischen Luftwaffe ausgemustert. 1976 zunächst für Martinair Holland gebaut, wurde sie 1995 zum Fracht- und Tankflugzeug umgerüstet. Am Leitwerk trägt der Dreistrahler noch das Jubiläumslogo zum 75-jährigen Bestehen der 334. Staffel.
Mit einer Formneuheit beendet Herpa seine Serie zum 50. Geburtstag der McDonnell Douglas DC-10. Vor 40 Jahren wurde die Tanker-Variante KC-10 „Extender“ erstmals an die US-Luftwaffe übergeben, bis 1987 folgten 59 weitere Exemplare. Der auch als Fracht- oder Ambulanzflugzeug flexibel einsetzbare Dreistrahler kann in der Luftbetankungsrolle bis zu 160 Tonnen Treibstoff mitführen, fast doppelt so viel wie der auf der Boeing 707 basierende Vorgänger KC-135. Neu an dieser Modell-Variante der DC-10 ist der Tankausleger unter dem Heck.
Im Februar 1986 ausgeliefert, wurde dieser KC-10 Tanker fünf Jahre später während der Operation „Desert Storm“ zur Befreiung Kuwaits eingesetzt. Unterhalb des Cockpits ist auf der linken Seite ein angeketteter Alligator zu finden. Da es in den Sümpfen von Louisiana zahlreiche Alligatoren gibt, hat die Crew diesem Tier scherzhaft die Rolle des „Yard dogs“, also des Wachhunds für den Bundesstaat zugesprochen. Sie ist die erste KC-10, die in 1:500 mit dem „Shamu“-Tarnschema produziert wird, benannt nach einem berühmten Orca, der jahrelang im Sea World Wasserpark in den Vereinigten Staaten vorgeführt wurde.
Langsam, aber stetig nähern sich die letzten verbliebenen McDonnell-Douglas-Trijets dem Ruhestand und werden derzeit nur von Frachtfluggesellschaften eingesetzt. Zwischen 1990 und 2004 hatte Delta 17 Exemplare der MD-11 auf Langstrecken in den asiatisch-pazifischen Raum sowie nach Westeuropa im Einsatz. N806DE wurde noch in Deltas klassischer "Widget"-Lackierung in Dienst gestellt. Unsere limitierte Neuheit im Maßstab 1:500 erscheint in ebendieser bei Luftfahrtfans nach wie vor beliebten Lackierung.
Die Qualiflyer Group war eine 1998 gegründete, jedoch recht kurzlebige Luftfahrt-Allianz mit einem gemeinsamen Vielflieger-Programm, zu der neben Swissair unter anderen auch TAP Portugal, Austrian Airlines, die belgische Sabena und die französische AOM gehörten. Mit der Insolvenz der Swissair im Jahr 2002 löste sich die Gruppe jedoch nach kurzer Zeit wieder auf. Einige Flugzeuge erhielten zur Bewerbung der Allianz einen besonderen Anstrich mit blauem Bauch und Qualiflyer logo. Die „Graubünden“ war eine von zwei MD-11 Dreistrahlern bei Swissair, die entsprechend lackiert waren.
1992 von Swissair in Dinst gestellt, flog diese MD-11 nur drei Jahre bei der VARIG. Bis heute (2019) versieht sie ihren Dienst bei UPS als N285UP.
Erstmals 1998 ausgeliefert, war der Dreistrahler für mehr als zwei Jahrzehnte das Hauptmuster der Flotte der Lufthansa Cargo. Nach und nach werden die Flugzeuge durch die neuere Boeing 777 ersetzt. Die letzten verbliebenen Exemplare verrichten aufgrund der gestiegenen Nachfrage in der Luftfracht als Folge der Covid-19-Pandemie weiterhin ihren Dienst, aber ihre Außerdienststellung steht unausweichlich bevor.
Erstmals 1998 ausgeliefert, war der Dreistrahler für mehr als zwei Jahrzehnte das Hauptmuster der Flotte der Lufthansa Cargo. Nach und nach werden die Flugzeuge durch die neuere Boeing 777 ersetzt. Die letzten verbliebenen Exemplare verrichten aufgrund der gestiegenen Nachfrage in der Luftfracht als Folge der Covid-19-Pandemie weiterhin ihren Dienst, aber ihre Außerdienststellung steht unausweichlich bevor.
UPS betreibt nicht weniger als 38 Exemplare der MD-11 auf ihrem globus-umspannenden Frachtnetzwerk (Stand Ende 2015).
Nicht weniger als 800 Ziele bedient UPS Airlines mit ihrer 280-Flugzeuge starken Flotte. Derzeit zählen noch 40 Exemplare der MD-11F zur Flotte. Deren Tage sind jedoch bereits gezählt. Noch 2023 sollen die ersten des markanten Dreistrahlers zugunsten neuer und effizienterer Boeing 767 stillgelegt werden. Als limitierte Neuauflage erscheint N275UP in der aktualisierten Bemalung, die UPS ab 2014 eingeführt hat. (© and TM 2017 UPS. All rights reserved. Used under express license.)
Western Global ist eine von nur vier Gesellschaften, die noch die MD-11 einsetzen. Beheimatet in Estero im Südwesten Floridas, betreibt sie eine Flotte von 14 Exemplaren des Dreistrahlers sowie drei größere Boeing 747-Frachter, die verleast werden, aber auch für kommerzielle und militärische Frachtflüge gechartert werden können.
Die 1966 von dem Briten Freddie Laker zunächst für den Charterverkehr gegründete Laker Airways machte sich bald als erste europäische Billigfluggesellschaft einen großen Namen. 1977 erhielt Laker die Rechte für die transatlantische Strecke von London nach New York, die er mit einer McDonnell Douglas DC-10 bediente und für damals unglaublich günstige 59 britische Pfund (ca. 360 Euro) anbot. Für diese unter dem Namen Skytrain durchgeführten Flüge bestellte Laker fünf weitere Flugzeuge dieses Typs. Fünf Jahre nach dem ersten Billigflug musste Laker Airways 1982 den Betrieb einstellen.