2021 erneuerte Air France dezent ihre Bemalung, parallel dazu wurde die Modernisierung der Flotte fortgesetzt. Waren es zuvor die Ablösung der Boeing 747 und Airbus A380, beginnt seit 2021 die Ausmusterung der kleineren Airbus A318 und A319 durch nicht weniger als 60 neue A220-300. Als eine der ersten wurde F-HZUF im Dezember 2021 mit dem Taufnamen der mondänen Mittelmeer-Gemeinde St. Tropez in Dienst gestellt. Das Modell wurde mit einer neuen Gussform produziert, die Verbesserungen an den Tragflächen und Triebwerken aufweist..
1987 als Lufttaxi-Unternehmen in Kifisia bei Athen gegründet, ist Aegean Airlines heute die mit Abstand größte und wichtigste Fluggesellschaft Griechenlands. Hauptmuster sind derzeit neben einigen ersten Exemplaren der A320neo, 25 Airbus A320, die wie das Original zu diesem Modell mit der Kennung SX-DGZ nach und nach im 2020 vorgestellten modernen Design umlackiert werden.
Im Herbst 2021 erhielt G-TTNA diese komplett in Hellblau gehaltene Sonderbemalung. Dahinter steht eine Initiative von British Airways mit dem Ölkonzern BP. Das Ziel ist die Durchsetzung der sogenannten SAF-Treibstoffe (Sustainable Aviation Fuel) als Ablösung des auf fossilen Quellen basierenden klassischen Kerosins. Der ebenfalls auf dem Flugzeug angebrachte Slogan „Our most important journey yet“ („Unsere bisher wichtigste Reise“) steht für das ehrgeizige angestrebte Ziel der Airline, bis 2050 netto null CO2-Emissionen zu erreichen.
Bis 2005 will die spanische Iberia ihre MD-88 aus der ehemaligen Aviaco-Tochterflotte mit 15 Flugzeugen vom Typ A321 ablösen. Die EC-HUH, Vorlage für dieses Modell, ist das dritte Flugzeug dieses Typs bei der Iberia.
Von ihren Basen auf den beiden Flughäfen von Seoul, Incheon und Gimpo, bedient Asiana neben einem dichten Netz innerhalb Südkoreas und in Ostasien auch etliche Ziele in Australien, Europa und in den USA. Mittlerweile „kleinstes“ Flugzeug der Flotte ist die A321, die bei der Fünf-Sterne-Airline in den Versionen A321-200ceo und A321neo im Einsatz ist.
Iberia Express ist die Lowcost-Tochtergesellschaft der spanischen Iberia, die sich auf Flüge innerhalb Spaniens und Europas spezialisiert hat. Das Original zu diesem Modell gehört zu den modernsten der gesamten Iberia-Flotte und wurde im Juli 2020 mit der Kennung EC-NIA und dem Taufnamen der Kanareninsel Lanzarote zugelassen.
Vor zwanzig Jahren erschien das erste Weihnachtsmodell bei Herpa Wings. 2002 fand ebenfalls der Erstflug des Airbus A340-500 statt, weshalb wir uns bei der Wahl des Flugzeugtyps für das diesjährige Weihnachtsmodell für den Ultra-Langstreckenjet entschieden haben. Zumindest für die Express-Zustellungen der Weihnachtsgeschenke haben die Rentiere ausgedient und Santa besteigt zur Verwunderung der Vierbeiner eine Rakete. Dafür allerdings bekommt das Weihnachtsmodell ab jetzt auch einen Taufnamen. Wir starten mit „Dasher“, dem zuerst genannten Rentier aus dem bekannten US-amerikanischen Weihnachtslied „Rudolph the red nosed reindeer“.
Mehr als 280 Flugzeuge betreibt der Logistikkonzern DHL weltweit, rund 100 davon in Europa, von denen wiederum 18 Boeing 757 in Großbritannien zugelassen waren. Doch mit dem Austritt der Briten aus der EU war es damit vorbei, und so gründete sich im Juli vergangenen Jahres die DHL Express-Tochter DHL Air Austria mit Sitz am Wiener Flughafen Schwechat. Die 18 Flugzeuge wurden nach und nach auf das österreichische Luftverkehrsbetreibererzeugnis umgemeldet. Als erster Flieger landete am 8. November 2021 OE-LNZ aus Linz kommend in Wien und wurde extra für diesen Anlass mit dem Aufdruck „Servus Austria“ auf der einen und „Hello Austria“ auf der anderen Seite des Rumpfs beklebt.
Diese erste Boeing 767-200 der Delta Air Lines ist sowohl für die Mitarbeitenden als auch für die Gesellschaft selbst ein ganz besonderes Flugzeug. Der Idee von drei Flugbegleiterinnen folgend, sammelte die Belegschaft 1982 den Kaufpreis von 30 Millionen US-Dollar für die erste Boeing 767, die sie der Airline schenkten. Nach ihrem Einsatz über mehr als 32 Jahre wurde die „Spirit of Delta“ dem Delta Flight Museum am Heimatflughafen Atlanta-Hartsfield übergeben.
Die einst nationale Airline Brasiliens wurde bereits 1927 gegründet, musste aber 2009 den Betrieb einstellen. Varig konnte sich lange Jahre als eine der besten Fluglinien weltweit rühmen und erfreute sich größter Beliebtheit und internationaler Achtung. Die ab 1987 eingesetzten 767-200ER konnten als nur zweimotorige Jets lange Überwasserflüge zum Beispiel nach Europa oder im Fall der Varig auch nach Südafrika fliegen. Mit einer Reichweite von bis zu 12.000 Kilometern übertraf die kleine 767 sogar ihre großen Flottenschwestern DC-10, MD-11 oder 747. Zum vierzigsten Jubiläum der Boeing 767 erscheint jetzt das Modell der Varig, die Sammelserie wird zum runden Geburtstag des Flugzeugtyps noch um einige Modelle erweitert.
Die Tage der Boeing 767 bei Austrian Airlines sind inzwischen gezählt. Drei Exemplare stehen derzeit noch im Dienst, darunter auch OE-LAY, die noch das aktuelle und 2020 vorgstellte Design der größten österreichischen Airline erhalten hat.
Die nationale Airline des Königreichs Saudi Arabien startete 1947 als eher kleine Regionalgesellschaft. Das änderte sich schlagartig mit der Entwicklung der Ölindustrie in den frühen 1970er Jahren. Heute betreibt Saudia an die 160 Flugzeuge. Eine von 35 Langstreckenjets ist diese 777, die im Design der 1970er Jahre lackiert wurde um das 75. Jubiläum der Airline zu feiern.
Am 11. April 2022 nahm die zuvor in Exeter und nunmehr in Birmingham ansässige neue Flybe mit neuem Investor nach zwei Jahren den Flugbetrieb mit zwölf geleasten Q400 wieder auf. Am 5. März 2020 wurde die Regionalairline eines der ersten Opfer der Covid-19-Pandemie geworden. Das Original zu diesem Modell, ausgestattet mit einer neuen Bemalung, unternahm den ersten Flug der neuen Flybe von Birmingham zu dem zweiten neuen Hub Belfast-City.
Die zwölf am Westberliner Flughafen Tempelhof stationierten DC-6, die die eingeschlossene Stadt mit Westdeutschland verbanden, waren nicht nur hierzulande in den 1950er und 60er Jahren ein alltäglicher Anblick. Ab den frühen Fünfzigerjahren stellte Pan American World Airways nicht weniger als 54 Exemplare der Douglas DC-6 in Dienst, die nahezu überall auf der Welt anzutreffen waren. 1952 geliefert, wurde dieser Clipper teilweise auf den transatlantischen Strecken der Pan Am und später auch im innerdeutschen Verkehr eingesetzt. Benannt ist er nach Betsy Ross, die Erzählungen nach die erste offizielle Flagge der Vereinigten Staaten gestickt haben soll. 1968 wurde das Flugzeug verkauft und durch Boeing 727 ersetzt.
Von der DC-2 aus dem Jahr 1934 bis zur MD-11 von 1990 bestellte KLM alles, was der kalifornische Flugzeugkonstrukteur anzubieten hatte. Mit der DC-9 stellte KLM als erste nicht-amerikanische Airline Douglas‘ ersten Twinjet in Dienst und führte zugleich eine neue Bemalung ein. Das Original zu diesem Modell wurde als erste DC-9-15 der KLM im März 1966 mit dem Taufnamen „City of Amsterdam“ eingeführt. Ab 1967 kamen 22 weitere gestreckte DC-9-32 zur niederländischen Airline. Die letzten DC-9 verließen 1989 die Flotte.
Das Geschäftsmodell der im Kanton Schwyz ansässigen Fluggesellschaft besteht aus drei Säulen: Linienflüge, Charter und Wet-Lease. Letztere Säule schaffte die Verbindung zur Swiss, für die man fortan etliche Verbindungen übernahm. Die älteren Fokker 100 wurden ab 2014 durch Embraer ERJ-190 abgelöst, ab 2021 folgten auch Jets der zweiten Generation von Embraers erfolgreicher Jet-Familie, darunter diese erste E195-E2 mit der Kennung HB-AZI.
Im März 1982 organisierte die US Air Force in Alaska die Übung „Cool Snow Hog“, an der die 18th Tactical Fighter Squadron mit Ihren A-10 teilnahm. Zu Testzwecken wurden einigen Maschinen ein experimentelles Tarnschema verpasst, das an den winterlichen Bedingungen im hohen Norden des amerikanischen Kontinents angepasst war.
1968 als Touraine Air Transport gegründet, übernahm British Airways in den 1990er Jahren die französischen Airline und verschmolz sie mit der ebenfalls übernommenen Air Liberté. Das Original zu dieser Fokker 100 ging 1993 von TAT mit der Kennung F-GIOK fabrikneu in die Flotte und der British Airways und wurde im Mai 1994 mit dem recht vornehmen Landor-Design versehen.
Die US-Luftwaffe fliegt die inzwischen legendäre C-130 Hercules seit 1956. Einer der Erstempfänger war seinerzeit die Little Rock Air Base in Arkansas, wo noch immer Hercules-Transportflugzeuge stationiert sind. Little Rock war in den 1950er-Jahren Heimat von vier Hercules-Crews, die damals auf etwas unkonventionelle Weise die herausragenden Eigenschaften des Flugzeugs demonstrierten. Als man wegen starker Winde das tägliche Absetzen von Truppen nicht üben konnte, versuchten sich die Piloten im Formationsfliegen und Tiefflügen. Tatsächlich wurde daraus ein offizielles Vorführteam, das sich „The Four Horsemen“ nannte und zeigte, wie beweglich ein knapp 60 Tonnen schweres Flugzeug sein kann. Zum 65. Jubiläum des Stützpunktes wurde einer der aktuellen C-130J Super Hercules im Retro-Leuchtrot der Kunstflugstaffel lackiert.
Im Februar 1986 ausgeliefert, wurde dieser KC-10 Tanker fünf Jahre später während der Operation „Desert Storm“ zur Befreiung Kuwaits eingesetzt. Unterhalb des Cockpits ist auf der linken Seite ein angeketteter Alligator zu finden. Da es in den Sümpfen von Louisiana zahlreiche Alligatoren gibt, hat die Crew diesem Tier scherzhaft die Rolle des „Yard dogs“, also des Wachhunds für den Bundesstaat zugesprochen. Sie ist die erste KC-10, die in 1:500 mit dem „Shamu“-Tarnschema produziert wird, benannt nach einem berühmten Orca, der jahrelang im Sea World Wasserpark in den Vereinigten Staaten vorgeführt wurde.
Die mit der Bundeswehrkennung 50✠86 versehene C-160D Transall war das letzte Exemplar dieses vielseitigen Transportflugzeugs, das bei der Wehrtechnischen Dienststelle 61, kurz WTD 61, im bayerischen Manching eingesetzt wurde. Sie war zugleich eine der letzten „Tralls“ aus einer Handvoll übrig gebliebener Einsatzmaschinen, die sich zu diesem Zeitpunkt noch im Inventar der Bundeswehr befanden. Ein letzter Flug führte 50✠86 am 23. November 2021 von Manching zum Heeresflugplatz Altenstadt in Oberbayern, wo sie künftig als Ausstellungs- und Lehrobjekt in der ortsansässigen Luftlande- und Lufttransportschule dient. Auf dem Standard-Tarnschema wurde zum Abschied ein Sonderlogo auf der linken Rumpfseite angebracht, inklusive der Unterschriften der letzten Crew.
Mit der Tu-22M versuchte sich das Konstruktionsbüro Tupolev in den 1960er-Jahren erstmals an einen Entwurf mit Schwenkflügeln. Die sollten vor allem für gute Start- und Landeeigenschaften, einen wirtschaftlichen Marschflug und bei Bedarf mit zurück geschwenkten Tragflächen für überschallschnelle Flugregimes sorgen. Zur Hauptserienversion wurde die Tu-22M3, die im Juni 1977 erstmals flog: Für die komplexe Ausbildung auf dem Bomber existiert bis heute das 43. Zentrum für Gefechtsausbildung und Umschulung in Dyagilevo. Neben einigen anderen Flugzeugen befinden sich einige Tu-22M3, darunter auch RF-34075, zu Trainingszwecken der Anwärter für den Dienst in den Bomberfliegerkräften am Standort.
Zügig nach der Wiederaufnahme des Flugbetriebs im Jahr 1955, bestellte die Deutsche Lufthansa AG erste Boeing 707 für die Langstrecke. Für den Kurz- und Mittelstreckenbereich entschied sie sich für die modernste Version der Vickers Viscount mit Wetterradar und leistungsstarken Propellerturbinen. Das Original mit der Kennung D-ANAC wurde 1961 als zehnte von elf Viscount in Dienst gestellt und erhielt später noch das 1968 eingeführte „Spiegelei“-Design mit dem gelben Kreis auf blauem Grund auf dem Leitwerk, bevor es 1971 verkauft wurde.